Empfehlen Sie uns weiter
  • Zu Ihrer Information

    Wenn Sie diesen Button anklicken, werden persönliche Daten an Facebook übertragen. Sind Sie damit einverstanden?

  • Zu Ihrer Information

    Wenn Sie diesen Button anklicken, werden persönliche Daten an Twitter übertragen. Sind Sie damit einverstanden?

  • Zu Ihrer Information

    Hier können Sie mittels unseres Service-Formular eine Seite empfehlen. Es werden keine persönlichen Daten gespeichert.

16. März 2007 | Allgemeines

GWA: „Aufschwung hält an!“

Frühjahrsmonitor zeigt gute Geschäftsergebnisse

Vier von fünf Agenturchefs sind mit dem Umsatz ihrer Agentur im Jahr 2006 zufrieden, nur jeder zehnte war nicht zufrieden. Das sei der höchste Wert seit fünf Jahren, erklärte Holger Jung, Präsident des Gesamtverbands Kommunikationsagenturen (GWA), anlässlich der Frühjahrspressekonferenz der Organisation am 13. März 2007 in Frankfurt am Main. Für das laufende Jahr prognostiziert der GWA für die Kommunikationsbranche sogar ein Wachstum zwischen fünf und sechs Prozent; es würde damit deutlich über dem vom Sachverständigenrat erwarteten Wachstum des Bruttoinlandprodukts von 1,8 Prozent liegen.

Das sind Ergebnisse einer Umfrage, die der GWA im Februar 2007 unter seinen Mitgliedern durchführte. Laut GWA-Monitor geht jeder zweite Agenturchef von einer mindestens gleichstarken positiven Entwicklung der Konjunktur wie 2006 aus, 13 Prozent erwarten einen stärkeren Auf­schwung als im Vorjahr. 61 Prozent der Befragten hätten „positive Spending-Signale“ auf Kunden­seite gemeldet. Impulse für Neugeschäfte erwar­ten die Agenturen danach insbesondere von In­ternet-Wirtschaft, Energie-Wirtschaft, Pharma, Banken/ Finanzdienstleistern und der Automobil­industrie. Dagegen wolle die Nahrungs- und Ge­nussmittelbranche voraussichtlich deutlich weni­ger investieren.

Trotz steigender Umsätze bleibe die Rendite-Entwicklung unbefriedigend, führte Jung weiter aus. Das aktuell erreichbare Betriebsergebnis liege unter drei Prozent. „Leider sind die Rendite-Erwartungen mit den Umsatzerwartungen nicht im Gleichklang“, bedauerte der GWA-Präsident. Laut GWA-Monitor wurden im vergangenen Jahr die Agentureinnahmen zu 55 Prozent durch Fest­ver­träge gestützt (minus elf Prozent), Projekthono­rare hatten einen Anteil von 45 Pro­zent (plus acht Prozent), Provisionen bestimmen zu 14 Prozent die Struktur des Einkommens. Ferner hatten 51 Prozent der Agenturen 2006 angegeben, mehr in Personal zu investieren, davon 26 Prozent in Aus- und Weiterbildung. 2007 wollen 61 Prozent der Agenturchefs das Personal ausbauen. „Das Agenturwachstum er­fasst jetzt auch den Arbeits­markt“, erläuterte Jung.

zurück