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25. März 2011 | Allgemeines

GWA: 2010 gutes Jahr für Agenturen

Branche rechnet mit sieben Prozent Umsatzwachstum

Die deutschen Werbe- und Kommunikati-onsagenturen profitieren von der allgemeinen konjunkturellen Erholung. Das erklärte der Gesamtverband Kommunikationsagenturen (GWA) am 15. März 2011 in Frankfurt am Main. Die Organisation rechnet auf der Basis ihres Frühjahrsmonitors sowohl für das zurückliegende Jahr 2010 wie auch für 2011 mit einem Umsatzwachstum von etwas mehr als sieben Prozent.

Auch die Rendite-Entwicklung der Verbands­mitglieder verläuft laut GWA positiv. Im Durch­schnitt hätten die Agenturen für 2010 einen Ren­ditezuwachs von 13,5 Prozent angegeben und rechneten für 2011 mit Zuwächsen zwischen 12 und 13 Prozent. Ein uneinheitliches Bild ergebe sich hingegen mit Blick auf die Kosten der Agen­turen. Bei 38 Prozent sind die Kosten laut GWA gestiegen, bei 18 Prozent gleichgeblieben und bei 42 Prozent haben die Kosten abgenommen. Gestiegen seien vor allem Ausgaben für Personal und Weiterbildung, abgebaut worden seien Kommunikations- und Reisekosten sowie „sons­tige Bereiche“. Für 2011 rechneten 44 Prozent der befragten Agenturen mit einem Kostenan­stieg.

Ferner gaben drei Viertel aller Befragten an, 2010 neue Mitarbeiter eingestellt zu haben. Be­trieblich bedingte Kündigungen hätten 22 Prozent der Agenturen ausgesprochen. 2011 wollen ebenfalls drei Viertel weiter in den Personalaus­bau investieren.

Nach wie vor basiert fast die Hälfte des Umsat­zes der Werbe- und Kommunikationsagenturen auf Projekthonoraren, 27 Prozent des „Gross-Income“ entfallen auf Pauschalhonorare. Media-Provisionen tragen zu elf Prozent, Vergütung nach Arbeitsumfang (Scope of Work) zu fast 14 Prozent zum Agentureinkommen bei. Der Anteil erfolgsabhängiger Vergütung beträgt insgesamt knapp neun Prozent.

Die stärksten Signale, 2011 in Marketing-Kommunikation zu investieren, erhalten die Agenturen nach den Worten von GWA-Präsident Peter John Mahrenholz aus der Automobilindus­trie sowie von Finanzdienstleistern. Eher schwa­che Prognosen kämen aus der Logistik- und der Textilbranche. Die Automobilindustrie sei 2010 zudem wiederholt der größte Umsatzgarant der Agenturbranche gewesen. Ihr Anteil am Gesamt­umsatz der Agenturen betrage durchschnittlich 13 Prozent. Auf den Plätzen zwei und drei folgten die Nahrungs- und Genussmittelbranche mit elf und die Pharmaindustrie mit neun Prozent. Mah­renholz verwies ferner auf eine „verhältnismäßig hohe Planungssicherheit“: 63 Prozent des Agen­turumsatzes für 2011 standen laut Auskunft der Befragten zum Erhebungszeitpunkt bereits fest.

Der GWA Monitor ist eine halbjährlich stattfin­dende Befragung der führenden deutschen Werbe- und Kommunikationsagenturen. Durch ihn werden Geschäfts-, Kosten- und Rendite-Entwicklung der Agenturen und der Branche so­wie Sonderthemen abgefragt. Die Ergebnisse können für die Werbebranche als repräsentativ gelten: Der GWA deckt mehr als 80 Prozent des relevanten Agenturmarktes ab. Weitere Informa­tionen und alle Charts unter www.gwa.de/gwa/presse-center/

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