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26. November 2015 | Kinder-Jugend-Zeitung

Guter Journalismus für eine informierte und kritische Öffentlichkeit

Preisträger der „Nationalen Initiative Printmedien“ in Berlin ausgezeichnet

Medienkompetenz vermitteln und das Interesse Jugendlicher und junger Leute an Zeitungen und Zeitschriften wecken – und zwar gedruckt und digital – darum geht es bei der Nationalen Initiative Printmedien (NIP). Monika Grütters, Staatsministerin für Kultur und Medien, zeichnete anlässlich eines von der NIP zum fünften Mal ausgerichteten Schülerwettbewerbs am 26. November 2016 in Berlin die Preisträger aus. Die Initiative, der auch der BDZV angehört, ist ein Zusammenschluss aus Politik, Verleger- und Journalistenverbänden, Pressegroßhändlern sowie Einrichtungen der Leseförderung und der politischen Bildung.

Monika Grütters, Staatsministerin für Kultur und Medien. (Foto: Volker Agüeras Gäng)Monika Grütters, Staatsministerin für Kultur und Medien. (Foto: Volker Agüeras Gäng)Staatsministerin Grütters betonte in ihrer Rede: „Mit der ‚Nationalen Initiative Printmedien’ möchten wir die Medienkompetenz und das Interesse junger Leute an Zeitungen und Zeitschriften fördern und sie motivieren, mit Neugier und Freude zu lesen. Denn wer das Zeitunglesen – ob auf dem Tablet oder auf Papier – schon in jungen Jahren schätzen gelernt hat, wird sich diese Liebe mit hoher Wahrscheinlichkeit bewahren. Guter Journalismus weist den Weg in der Flut der Fakten, ordnet Informationen in Zusammenhänge ein, macht die Grautöne zwischen Schwarz und Weiß sichtbar. Er trägt zu einer informierten, aufgeklärten und kritischen Öffentlichkeit bei, die für eine funktionierende Demokratie unverzichtbar ist. Das zu vermitteln, ist den vier Preisträgern mit ihren überzeugenden Projekten und schöpferischen Zukunftsvisionen für Qualitätsjournalismus eindrucksvoll gelungen!“

Monika Grütters mit den Preisträgern. (Foto: Volker Agüeras Gäng)Monika Grütters mit den Preisträgern. (Foto: Volker Agüeras Gäng)Der diesjährige Wettbewerb stand unter dem Motto: „Medien 2025 – wie willst du dich morgen informieren?“ Anlässlich der Preisverleihung würdigten die Juroren den optischen und inhaltlichen Einfallsreichtum der Schülerinnen und Schüler, zugleich die große Ernsthaftigkeit, mit der sie über den Nachrichtenkonsum der Zukunft nachgedacht hätten. Eine Illusion allerdings, warnte Laudator Roman Eichinger („Bild am Sonntag“), müsse er den jungen Leuten gleich nehmen. „Guter Journalismus wird auch in Zukunft nicht umsonst sein.“ Vier Schulklassen wurden von der Jury preisgekürt, wobei der zweite Platz gleich zwei Mal vergeben wurde. Und dies sind die Gewinner:

  • Erster Platz: Schülerinnen und Schüler der Höheren Berufsfachschule Soziales „Julius-Wegeler-Schule“ (Klassenstufe 14a) aus Koblenz mit der Einsendung „TRIXY“. Dabei handelt es sich um eine Brille, die Nachrichten in das Sichtfeld des Trägers projizieren kann.
  • Zweiter Platz: Schülerinnen und Schüler der Klasse 9b des Engelsburg-Gymnasiums aus Kassel mit dem Wettbewerbsbeitrag „Kopfkino Zukunftsgedanken 2015“. Das Video zeigt als Rahmenhandlung eine Familie im Jahr 2015, die über Informationsmöglichkeiten im Jahr 2025 nachdenkt.
  • Zweiter Platz: Schülerinnen und Schüler der Klassenstufen 7/8 des „Gymnasiums Tegernsee“ aus Tegernsee mit einem selbst produzierten Buch und Video.
  • Dritter Platz: Schülerinnen und Schüler der Klassenstufe 10 der „Staatlichen Berufsschule Lichtenfels“ aus Lichtenfels mit ihrer crossmedialen Präsentation. Hierfür wurden anhand eines Fragebogens ca. 400 Schüler interviewt; die Auswertung ist Basis eines kreativen Gesellschaftsspiels.

Der Jury 2015 gehörten an: Kai-Christian Albrecht (Hauptgeschäftsführer Bundesverband Deutscher Buch-, Zeitungs- und Zeitschriften-Grossisten e.V.), Roman Eichinger (Ressortleiter Politik “Bild am Sonntag“), Martin Tzschaschel (Leitender Redakteur Gruner+Jahr / Redaktion „P.M.“) und Hans-Jörg Zürn (Chefredakteur “Sindelfinger/Böblinger Zeitung“).

NIP2.JPGZu den Initiativpartnern gehören neben dem BDZV der Verband Deutscher Lokalzeitungen (VDL), der Verband Deutscher Zeitschriftenverleger, der Bundesverband Presse-Grosso, der Deutsche Presserat, der Verband Jugendpresse Deutschland (JPD), der Deutsche Journalistenverband (DJV), die Deutsche Journalistenunion/ver.di (dju), die Stiftung Lesen, der Verband der Bahnhofsbuchhändler und die Bundeszentrale für politische Bildung.

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