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12. Februar 2003 | Ausland

Grigorij Pasko frei

Ein russisches Gericht in Ussurijsk hat entschieden, den Journalisten und Ex-Militärangehörigen Grigorij Pasko nach Verbüßung von mehr als zwei Dritteln seiner Haftstrafe wegen „guter Führung“ aus dem Gefängnis zu entlassen. Allerdings wird der russische Umweltjournalist und Träger des Menschrechtspreises 2002 von Reporter ohne Grenzen (RoG) die restlichen 16 Monate unter polizeilicher Überwachung zu Hause verbringen müssen. „Die vorzeitige Freilassung ist die erste gute Nachricht seit langem, die uns bezüglich der Pressefreiheit aus Russland erreicht, erklärte dazu RoG-Vorstandssprecher Michael Rediske in Berlin. Die Verurteilung Paskos sei ein Versuch der Einschüchterung aller kritischen Journalisten gewesen. Seine vorzeitige Freilassung ändere auch nichts an der Tatsache, dass der Journalist zu Unrecht verurteilt wurde und dieser Schuldspruch revidiert werden müsse. Pasko war einer von mehr als 100 Journalisten, die zurzeit wegen ihrer Berichterstattung hinter Gittern sind und für deren Freilassung sich die Menschenrechtsorganisation RoG einsetzt. Er wurde im Dezember 2001 zu vier Jahren Haft wegen Geheimnisverrats verurteilt, weil er Umweltvergehen der russischen Marine aufgedeckt und über die Versenkung von radioaktivem Müll im Meer berichtet hatte. Paskos Fall hatte in den vergangenen Jahren auch in der westeuropäischen Presse viel Aufsehen erregt. Kontakt: Reporter ohne Grenzen, Telefon 030/6158585, E-Mail presse@reporter-ohne-grenzen.de.

 

Internet: www.reporter-ohne-grenzen.de

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