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01. Februar 2007 | Namen und Nachrichten

Google vermarktet Werbeplätze in 50 US-Zeitungen

Ende November 2006 startete das Internetpor­tal Google in den USA einen drei Monate dauern­den Testlauf, bei dem die Anzeigen von rund 50 gro­ßen Zeitungen vermarktet werden, darunter die Zeitungsverlage Gannett, Tribune Company und New York Times Company. Google experi­mentiert schon seit 2005 mit der Vermark­tung von Printanzeigen und hat bereits versucht, An­zeigen in Zeitschriften zu verkaufen – aller­dings mit eher mäßigem Erfolg, wie das Un­ter­nehmen selbst einräumte.

Die Anzeigen der Zeitungen werden in einer Auktion versteigert: Die potenziellen Werbekun­den kön­nen auf der Internetseite von Google verfügbare Anzeigen­plätze in den Zeitungen einsehen und Gebote dafür abgeben. Die Zeitun­gen können dann ent­scheiden, ob und welche Angebote sie anneh­men. In Deutschland wird das Experiment mit großem Interesse, jedoch ver­haltenen Er­wartun­gen beobachtet. Marc Zei­metz von der Verlagsgruppe Georg von Holtzbrinck empfiehlt, laut einer Umfrage im Bran­chendienst „Kontakter“, zur Absiche­rung Mindestpreise durch die Verlage festzule­gen.

Der Sprecher des Süddeutschen Verlags, Se­bastian Berger, sieht nach Angaben des Inter­netdienstes „Pressetext“ Vermarktungschancen eher bei regionalen Zeitungen als im eigenen Haus. „Aber wir lassen uns gerne überraschen und warten ab, was die Ergebnisse des Tests bringen.“

Quelle: Kontakter, pressetext.de

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