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02. November 2009 | Namen und Nachrichten

Google startet neue Dienste

Google hat eine Reihe neuer Dienste gestartet. So bündelt der Konzern mit dem neuen Online-Nachrichtendienst „Fast Flip“ Inhalte von 50 namhaften US-Publikationen wie der „New York Times“ oder „Washington Post“. Fast Flip präsentiert aber auch Inhalte der britischen BBC sowie englischsprachige Texte der Nachrichtenagenturen AP und AFP. Die Urheber werden an den Werbeerlösen beteiligt. Details der Erlösaufteilung wurden aber noch nicht bekannt gegeben. Fast Flip sei eines von mehreren Experimenten bei Google, wie man für die Inhalte der Verlage ein noch größeres Publikum finden und letztlich Einnahmen erzielen könne. Um die Web-Quellen möglichst schnell durchblättern zu können, arbeitet „Fast Flip“ mit Screenshots (Bildschirmfotos) der Seiten. Google hat zudem einen Marktplatz für Bannerwerbung gestartet. Seit Juli 2009 ermöglicht Google in ihrem Dienst Google News nun auch die Suche nach lokalen Nachrichten. In der Rubrik „Lokal“ werden die Nachrichten lokaler Medien ebenso wie Berichte über die Region angezeigt. Notwendig ist dafür die Angabe des Ortes oder der Postleitzahl. Während die Nutzer bisher schon die Nachrichten über eine Region mit der Eingabe des passenden Suchwortes auswählen konnten, ist nun erstmals auch eine Konzentration auf die Schlagzeilen der lokalen Nachrichtenquellen möglich. „Unsere Erfahrungen zeigen, dass die lokalen Anbieter definitiv mehr Zugriffe erhalten, weil sonst eher die großen Anbieter im Fokus stehen“, sagte der zuständige Google-Manager Josh Cohen. Die lokalen Nachrichten seien eine der populärsten Funktionen in Google News. Eine weitere Neuerung ist ein Marktplatz für grafische Online-Werbung. Mit Hilfe von Doubleclick Ad Exchange können Inhaber von Internetseiten freie Werbeflächen auf ihren Homepages anbieten. Diese sollen dann von Unternehmen und Agenturen für die eigene Werbung gebucht werden. Das Angebot wird in einer Echtzeit-Auktion versteigert. Das Prinzip besteht darin, eine Plattform zu bieten, die Werbetreibende und Anbieter von Werbeflächen gemeinsam nutzen können. Die Plattform steht allen offen, also nicht nur Vermarktern und Sitebetreibern, sondern auch anderen Werbenetzwerken und Marktplätzen wie Mediagenturen. Google tritt mit dem Marktplatz in direkte Konkurrenz zur Yahoo-Tochtergesellschaft Right Media.

Quelle: Frankfurter Allgemeine Zeitung, Welt Online, dpa

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