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24. Februar 2010 | Namen und Nachrichten

Google: Bezahlinhalt-Umgehung auf Zeitungs-Webseiten limitiert

Google News hat die Umgehung von Bezahlinhalten durch das sogenannte „First Click Free“-Programm modifiziert und glaube damit den Verlagen entgegenzukommen. Wie Google-Manager Josh Cohen Anfang Dezember 2009 im „Google News Blog“ schrieb, sollen Verlage zukünftig in der Lage sein, die kostenlosen Klicks auf eigentlich hinter Bezahlschranken stehende Inhalte auf fünf pro Person und Tag zu beschränken. Einige Internetseiten von Zeitungen, beispielsweise von Rupert Murdochs News Corporation publiziertes „Wall Street Journal“, sind eigentlich nur über ein Abonnement zugänglich. Googles Grundsätze verbieten das sogenannte „Cloaking“, wobei der Suchmaschine ein anderer Text zur Indexierung dargeboten wird als dem Nutzer, der schließlich auf die Seite klickt – sodass beispielsweise ein Artikel bei Google News voll indexiert würde, der Nutzer dann aber auf eine Bezahlformularseite geführt würde, wenn er ihn ansehen will. Statt der völligen Aussperrung der Indexierung hatte der Suchmaschinenkonzern Verlagen mit Bezahlinhalten das sogenannte „First Click Free-Prinzip“ angeboten. Wenn ein Artikel über Google News gesucht wurde, konnte er nach diesem Prinzip kostenlos aufgerufen werden, jeder weitere Klick zu einem anderen Artikel auf der Seite war allerdings kostenpflichtig. Die Modifizierung des Prinzips soll Verlagen jetzt erlauben, dass jeder Nutzer pro Tag nur fünf kostenlose Klicks zur Verfügung hat. Alternativ können Verlage eine Vorschau-Seite, typischerweise mit der Überschrift und dem ersten Absatz des Artikels, indexieren lassen, die dann bei Google News als „Abonnement“ markiert wird. Google indexiert hier allerdings nur den Inhalt, den auch der Nutzer schließlich zu sehen bekommt.

Quellen: epd medien

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