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26. November 2004 | Ausland

„Goldene Feder der Freiheit“ für sudanesischen Verleger

Mahjoub Mohamed Salah, Mitgründer und Chefredakteur der ältesten unabhängigen Tageszeitung im Sudan, ist mit der Goldenen Feder der Freiheit 2005 ausgezeichnet worden. Die Würdigung wird jährlich vom Weltverband der Zeitungen (WAN) vergeben. Der heute 76-jährige Salah habe, teilt der WAN zu seiner Entscheidung mit, mehr als ein halbes Jahrhundert lang für Meinungs- und Pressefreiheit im Sudan gekämpft. 1958 gründete er die Zeitung „Al-Ayam“, die in den 60er Jahren des vergangenen Jahrhunderts zwei Mal von der Militärregierung geschlossen wurde. 1970 wurde die Zeitung Nationaleigentum und erst 1986 an ihre Inhaber zurückgegeben. Neun Jahre später wurde „Al-Ayam“ erneut geschlossen. Seit ihrer Wiedereröffnung im Jahr 2000 musste die Zeitung Konfiszierungen und Schließungen, ihre Mitarbeiter Inhaftierungen und Strafgebühren ertragen. Mahjoub Mohamed Salah sei zahlreiche Male für seine journalistischen Aktivitäten ins Gefängnis geschickt worden. „In einem Land mit einer der restriktivsten Medienlandschaften in ganz Afrika ist Herr Salah ein Pionier und ein Held der Pressefreiheit“, würdigte das WAN-Präsidium den Preisträger. Dieser habe trotz großer Mühen nie den Glauben an eine freie und unabhängige Presse im Sudan verloren und seine Zeitung sei ein Trainingslager für gleichgesinnte Journalisten. In Anerkennung dieser Lebensleistung zeichne ihn die weltweite Gemeinschaft der Zeitungsmacher aus. Der Preis wird am 30. Mai 2005 anlässlich des Weltkongresses der Zeitungen und des Weltforums der Chefredakteure in Seoul (Südkorea) überreicht. Kontakt: WAN, Larry Kilman, Telefon: ++33/1/47428500; E-Mail: lkilman@wan.asso.fr.

 

Internet: www.wan-press.org

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