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02. Dezember 1999 | Namen und Nachrichten

Goldene Feder der Freiheit für Nizar Nayouf

Der Weltverband der Zeitungen (WAN) hat dem syrischen Journalisten Nizar Nayouf die "Goldene Feder der Freiheit" zuerkannt. Anlässlich seiner turnusmäßigen Sitzung am 23. November 1999 in Lissabon würdigte der WAN mit dieser Auszeichnung Nayoufs "außergewöhnlichen Beitrag zur Sache der Pressefreiheit". Der heute 43 Jahre alte Journalist wurde am 17. März 1992 in Syrien zu zehn Jahren Haft verurteilt, weil er "Traktate für das Komitee zur Verteidigung der demokratischen Freiheiten ein Syrien" geschrieben und "falsche Informationen" verbreitet habe. Bis zur seiner Verhaftung war Nizar Nayouf Chefredakteur der dem Komitee gehörenden Zeitung. Wie der WAN mitteilt, soll der Journalist auf Grund der ihm zugefügten Folterungen dem Tode nahe sein. Auch sei ihm ärztliche Behandlung für die in der Haft aufgetretenen Krankheiten verweigert worden. Das syrische Regime habe erfolglos versucht, Nayouf zu brechen. Denn trotz der unerträglichen Bedingungen, unter denen er festgehalten werde, kämpfe der Journalist weiter für Redefreiheit und Demokratie. Sein Opfer erinnere daran, dass Redefreiheit "einen sehr hohen Preis kosten könne". Durch sein Vorbild inspiriere Nizar Nayouf Verleger und Journalisten weltweit.

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