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29. Oktober 2010 | Allgemeines

„Goldene Feder der Freiheit“ für inhaftierten Journalisten in Iran

WAN-IFRA ehrt Ahmad Zeidabadi mit Pressefreiheitspreis

Der iranische Journalist Ahmad Zeidabadi ist vom Weltverband der Zeitungen und Nach-richtenmedien, WAN-IFRA, am 6. Oktober 2010 in Hamburg mit der „Goldenen Feder der Freiheit“ ausgezeichnet worden.

Ahmad Zeidabadi, der gegenwärtig eine sechsjährige Haftstrafe in Iran verbüßt, wurde, wie die Jury mitteilte, für „sein mutiges Handeln trotz Verfolgung und für seinen herausragenden Beitrag zur Verteidigung und Förderung der Pressefreiheit“ geehrt. Er war einer von mindes­tens 110 Journalisten, die in der Folge der um­strittenen Wiederwahl des irani­schen Präsidenten Mahmud Ahmadinedschad im Juni 2009 verhaftet wurden.

Die Auszeichnung für Ahmad Zeidabadi wurde stellvertretend von Akbar Ganji entgegengenom­men, dem Preisträger der Goldenen Feder der Freiheit des Jahres 2006, der ebenfalls lange vom ira­nischen Regime inhaftiert worden war.

 

„Der Iran“, so Akbar Ganji, „wird heute von ei­ner Bande hinterhältiger Lügner beherrscht. Das Besatzer-Regime der schiitischen Kleriker zielt auf die moralischen Grundfesten der Gesellschaft und ist entschlossen, moralische Verfehlungen als Tugenden auszulegen.“

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