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25. März 2011 | Allgemeines

Gipfeltreffen der Blattmacher

Chefredakteure diskutieren auf BDZV-Konferenz mit Werbeexperten, Wirtschaftsfachleuten und Meisterdirigenten

Zum ersten Gipfeltreffen der Chefredakteure lädt der BDZV zusammen mit seiner Veranstaltungstochter ZV am 5. und 6. April 2011 nach Berlin ein. Zwei Tage lang werden die Redaktionschefs Deutschlands darüber diskutieren, wie sich Qualitätsjournalismus unter veränderten Wirtschaftsbedingungen garantieren lässt, wie crossmediale Erfolgsstrategien für die Zukunft aussehen könnten und wie Zeitungen ihre Position als wichtiges Informationsmedium verteidigen können. Mit Vorträgen, Diskussionen und viel Best Practice soll die Konferenz dazu beitragen, die Arbeit der Entscheider weiter zu professionalisieren.

Startbild ChefredakteureEröffnet wird die erstmals durchgeführte Ta­gung durch die Keynote des Werbeexperten Se­bastian Turner und den Impulsvortrag von Mi­riam Meckel vom Institut für Medien- und Kom­munikationsmanagement der Universität St. Gal­len zum Thema „Journalisten an der Crowdsourcing Front – Social Media und klassi­scher Journalismus“.

Dem Spannungsfeld PR und Journalismus widmet sich Volker Wolff, Wirtschaftsfachmann, Publizistik-Professor und Buchautor von der Jo­hannes Gutenberg-Universität in Mainz. Seine Fragestellung: „Wo ist die Grenze? – Span­nungsfeld PR, Werbung, Zeitungsjournalismus“ wird er im Anschluss an seine Ausführungen diskutieren mit: Christian Achilles, Leiter Kom­munikation und Medien des Deutschen Sparkas­sen- und Giroverbands; Bernd Hilder, Chefre­dakteur „Leipziger Volkszeitung“ und Sprecher Deutscher Presserat; Rolf Seelheim, Chefre­dakteur „Nordwest-Zeitung“ aus Oldenburg, und Kommunikationsberater Jost Springensguth.

Der digitalen Zukunft widmen sich in Vorträgen und Diskussionsrunden die E-Publishing-Exper­ten Ralf Geisenhanslüke, Chefredakteur der „Schwäbischen Zeitung“ (Leutkirch), und Lukas Kircher. Neben technischen Entwicklungen ste­hen dabei vor allem Fragen rund um das perfekte Story-Telling und die grafische Gestaltung von Zeitungs-Apps im Mittelpunkt.

Synergien, Kooperationen und schlanke Strukturen, das ist der Titel des Panels „Allianzen in der Verlagsbranche“. Rolf-Dieter Lafrenz, geschäftsführender Gesellschafter der Unter­nehmensberatung Schickler, wird die vom BDZV in Auftrag gegebene Studie zu Kooperationsmög­lichkeiten unter Zeitungsunternehmen präsentie­ren. Ein Ergebnis der Expertise: Durch ge­schicktes Taktieren lassen sich bis zu 30 Prozent der Kosten reduzieren. Über die Ergebnisse und mögliche Konsequenzen für die Häuser spre­chen: Uwe Vorkötter, Chefredakteur „Berliner Zeitung“; Ulrich Reitz, Chefredakteur, „West­deutsche Allgemeine Zeitung“ aus Essen; und der Chefredakteur der „Märkischen Allgemeinen“ (Potsdam), Klaus Rost.

Mit den sogenannten weichen Faktoren, die für den Unternehmens- und damit auch den Zei­tungserfolg notwendig sind, beschäftigt sich Ver­lagsberater Joachim Blum und erläutert, wie sich der Wandel in Verlag und Redaktion initiie­ren, organisieren und steuern lässt. Um die Auf­gabe, aus lauter begabten Individualisten ein gemeinsames Ganzes zu formen, um die richtige Balance zwischen klarer Personalführung und Mitarbeitermotivation geht es im Anschluss bei einem Gespräch zwischen dem langjährigen Chefredakteur der „Süddeutschen Zeitung“, Werner Kilz, mit dem Berliner Star-Dirigenten Lothar Zagrosek.

Die Teilnehmergebühr für die exklusiv Chefre­dakteuren und Vertretern der Chefredaktion offen stehende Veranstaltung beträgt für Mitgliedsver­lage der BDZV-Landesverbände 950 Euro, Nicht-Mitglieder zahlen 1.250 Euro (jeweils zuzüglich Mehrwertsteuer). Am Abend des 5. April 2011 lädt die Bertelsmann AG in ihre Berliner Reprä­sentanz ein. Dort wird Hartmut Ostrowski, Vorstandsvorsitzender des Unternehmens, die Chef­redakteure zum Gedankenaustausch empfangen. Der elektronischen Ausgabe dieses „BDZV-In­tern“ liegt ein Veranstaltungsprogramm bei.

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