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10. Mai 2001 | Allgemeines

GfK-Studie zum Werbemarkt: Konsolidierung auf hohem Niveau

Werbeklima: Nur geringes Wachstum erwartet

Bei den Investitionen in die klassischen Werbemedien (Print, Rundfunk, Plakat, Kino) erwarten Deutschlands Werbeexperten 2001 stagnierende Werte beziehungsweise ein Wachstum von nur einem Prozent. Konsolidierung auf dem hohen Niveau des Vorjahres lautet des Resümee, das das Nürnberger Marktforschungsinstitut Gesellschaft für Konsumforschung AG (GfK) und die Zeitschrift "Wirtschaftswoche", Düsseldorf, aus ihrer aktuellen Werbeklimauntersuchung ziehen.

Nachdem die Branche im vergangenen Herbst noch von einem Zuwachs um fünf Prozent im laufenden Jahr ausgegangen war, habe sich mittlerweile die Erkenntnis durchgesetzt, dass das Jahr 2000 für den Werbemarkt ein Ausnahmejahr war, schreibt dazu das Düsseldorfer "Handelsblatt". Mit 31,2 Milliarden Mark wurde soviel wie noch nie in die klassische Werbung investiert.

Differenziert nach Branchen zeige sich bei den 150 befragten Werbeleitern keine einheitliche Einschätzung: Während in der Automobilbranche und bei den Telekommunikationsanbietern ein Rückgang der Werbeinvestitionen erwartet wird, gehen die Finanzdienstleister und die Medienbranche von einem Werbewachstum um vier bis fünf Prozent aus. Das Gros der Werbebudgets (im Durchschnitt 64 Prozent) investierte die Industrie nach wie vor in die klassische Werbung im Fernsehen, in Zeitungen und Zeitschriften. Direktwerbung, Sponsoring und andere so genannte nicht-klassische Werbeformen haben dagegen im Durchschnitt nur einen Anteil von 22 Prozent an den Werbebudgets. 14 Prozent der Ausgaben würden von den Unternehmen in der Regel für Werbeaktionen am Verkaufsort oder für Preisausschreiben reserviert.

Laut Werbeklima-Studie erwarten viele Befragte Impulse für den Werbemarkt sowohl durch die Einführung des Euro als auch durch die Abschaffung von Rabattgesetz und Zugabeverordnung. Auch das Internet sei für einige Werbeleiter und Agenturchefs als Impulsgeber noch im Rennen.

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