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10. Oktober 2007 | Ausland

Geschwister-Scholl-Preis posthum an Anna Politkowskaja

Die vor einem Jahr in Moskau erschossene Journalistin Anna Politkowskaja erhält posthum den Geschwister-Scholl-Preis 2007. Damit werde das unerschrockene Engagement der Russin für Freiheit, Rechtsstaatlichkeit und Menschenrechte gewürdigt, teilte die Jury am 28. September 2007 in München mit. Politkowskaja erhält den Preis für ihr Buch „Russisches Tagebuch“ zugesprochen. Sie hatte sich vor allem als mutige Kritikerin des Tschetschenien-Krieges und der russischen Füh­rung unter Präsident Vladimir Putin weltweit einen Namen gemacht. Am 17. Oktober 2006 wurde die Journalistin in ihrem Haus in Moskau erschossen, das Verbrechen ist bislang nicht aufgeklärt. Der Geschwister-Scholl-Preis ist mit 10.000 Euro do­tiert und wird jährlich von der Stadt München und dem Bayerischen Landesverband im Börsenver­ein des Deutschen Buchhandels vergeben. Die Auszeichnung soll die Erinnerung an die Zivilcou­rage der Studenten Hans und Sophie Scholl wachhalten, die als Mitglieder der „Weißen Rose“ ihren Widerstand gegen das Terrorregime der Nationalsozialisten 1943 in München mit dem Leben bezahlten.

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