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17. November 2000 | Recht

Gericht verbietet "Powershopping"

Das Landgericht Köln hat der Kölner Onlinehandelsfirma Primus Online verboten, weiter Mengenrabatte für Gemeinschaftskäufe im Internet zu geben. Die Firma hatte Preisnachlässe für Waren mit der Zahl der Verkäufe gekoppelt. Bei dem so genannten Powershopping oder Coshopping schließen sich mehrere Leute, die das gleiche Produkt kaufen möchten, zusammen und drücken dadurch den Preis. Nach Ansicht der Kölner Richter verstößt dieses Verkaufssystem als "übertriebenes Anlocken" gegen das Gesetz gegen den unlauteren Wettbewerb. Laut Urteilsbegründung handelt es sich beim Powershopping um ein "sittenwidriges Ausnutzen der Spiellust" der Verbraucher, da deren Kaufentschluss "unsachgemäß beeinflusst" werde. Primus online wird in Berufung gehen.

Quelle: General-Anzeiger, Bonn, 13.10.2000

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