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03. April 2003 | Recht

Gericht: Online-Händler haften nicht für falsche Preise

Online-Shops müssen irrtümlich falsch ausgezeichnete Ware nicht zum angegebenen Preis verkaufen, sofern dieser Fehler durch eine Software verursacht wurde, so das Oberlandesgericht Frankfurt am Main. Im vorliegenden Fall hatte die Software eines Shops nur ein Prozent des eigentlichen Betrags von 7.215 Mark angezeigt, so dass der Käufer für zwei PCs und einen Monitor nur 72,15 Mark hätte zahlen müssen. Die Software hatte die Bestellung des Kunden automatisch bestätigt. In der ersten Instanz hatte das Landgericht Wiesbaden die Klage des Kunden zurückgewiesen, da dieser das „grobe Missverhältnis“ zwischen Preis und tatsächlichem Wert erkannt habe und den Händler auf den Irrtum hätte hinweisen müssen. In der Berufung vor dem Oberlandesgericht Frankfurt fiel die Begründung der Klageabweisung anders aus: Der Online-Shop sei bei der Bestätigung der Bestellung davon ausgegangen, dass der Kaufvertrag auf Basis des richtigen Preises abgeschlossen worden sei. Er habe „den Fehler bei der Übermittlung weder bemerken noch korrigieren“ können.

 

Quelle: ibusiness.de vom 27.2.03

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