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07. März 2005 | Namen und Nachrichten

Gerd-Bucerius-Förderpreis vergeben

Vier osteuropäische Zeitungen, eine Nachrichtenagentur und ein russischer Journalist erhalten in diesem Jahr die Gerd-Bucerius-Förderpreise Junge Presse Osteuropas. Die mit insgesamt 140.000 Euro dotierten Auszeichnungen werden am 14. Juni 2005 in Oslo von der Hamburger „Zeit“-Stiftung Ebelin und Gerd Bucerius und ihrer norwegischen Partnerstiftung Fritt Ord gemeinsam übergeben. Zu den prämierten Zeitungen zählen die politisch unabhängige Moskauer Wochenzeitung „Novoje Vremja“, die nach Angaben der Stiftung fünf Monate lang nicht erscheinen konnte, da ihr das Gebäude entzogen und Redaktionseigentum zerstört worden waren. Die „Tschetschenskoje Obschestwo“ (Nazran), eine russische Zeitung aus dem Nordkaukasus, erhält die Auszeichnung für ihre unabhängige Berichterstattung über den Tschetschenienkonflikt und die Korruption. Ferner geht jeweils ein Preis an die weißrussische Regionalzeitung „Vitebsky Kuryer“ (Vitebsk) für ihre ausgewogenen und zuverlässigen Informationen sowie an die georgische Tageszeitung „Resonansi“ (Tiflis), die sich im Gegensatz zu anderen Medien ihre Unabhängigkeit bewahrt habe. Gewürdigt werden außerdem die weißrussische Agentur BelaPAN (Minsk), die als einzige nicht-staatliche Nachrichtenagentur im Land Drangsalierungen durch die Machthaber ausgesetzt sei, sowie der Journalist Semen Nowoprudski aus Moskau, der sich als „profilierter und scharfsinniger Kritiker“ ausgezeichnet habe.

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