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01. Oktober 2015 | Lob und Preis

Georg von Holtzbrinck Preis für Wissenschaftsjournalismus

Der Vorsitzende der Jury, Dr. Stefan von Holtzbrinck, hat am 29. September 2015 in Berlin die Preisträger des Georg von Holtzbrinck Preis für Wissenschaftsjournalismus 2015 ausgezeichnet. Malte Henk, Redakteur im Dossier von "Die Zeit", ist Preisträger in der Kategorie Print, die freie Wissenschaftsjournalistin Stefanie Kara (ehemals Schramm) erhält den Preis in der Kategorie elektronische Medien und die Spiegel-Redakteurin Laura Höflinger ist Preisträgerin in der Kategorie Nachwuchs.

holtzbrinckpreis.JPGDer Preis wurde 1995 von der Verlagsgruppe Georg von Holtzbrinck anlässlich des 150-jährigen Bestehens der Zeitschrift "Scientific American", einer der ältesten Wissenschaftszeitschriften der Welt, ins Leben gerufen. Er wird jährlich vergeben und würdigt herausragende Leistungen auf dem Gebiet des Wissenschaftsjournalismus. Es wird jeweils ein Preis in den Kategorien Print, elektronische Medien und Nachwuchs vergeben. Die Preise in den Kategorien Print und elektronische Medien sind mit jeweils 5.000 EUR, der Nachwuchspreis mit 2.500 EUR dotiert. Der Jury gehören, unter dem Vorsitz von Dr. Stefan von Holtzbrinck, renommierte Journalisten und Wissenschaftler an.

Die Preisträger 2015

  • Malte Henk wird von der Jury ausgezeichnet in der Kategorie Print für seine Beiträge in "Die Zeit" : „Die Jagd auf 67P/C-G“, zeigt die Schwierigkeiten in den Abstimmungsprozessen von Wissenschaftlern bei der Mission der Raumsonde Rosetta, „Wie das Virus in die Welt kam“, in dem der Autor den Ausbreitungsweg der jüngsten Ebola-Epidemie in Westafrika nachvollzieht und von den Gegenmaßnahmen berichtet, sowie „Leben ohne Schmerz“ über neue Wege zur Blockade des Schmerzempfindens durch Gendefekte und ihren Nutzen für die Schmerzmittelforschung. Jury-Bewertung: "Mit beeindruckender Themenvielfalt, klug reflektiert und mit zugleich spannender Aufbereitung sowie herausragend geschliffenem Sprachstil, gelingt es Malte Henk überzeugend, den Leser für Wissenschaftsthemen zu interessieren und komplexe wissenschaftliche Zusammenhänge anschaulich und verständlich zu vermitteln." Malte Henk wird nach 2009 (damals ausgezeichnet zu gleichen Teilen mit Jörg Albrecht, FAS) zum zweiten Mal mit dem Georg von Holtzbrinck Preis für Wissenschaftsjournalismus in der Kategorie Print geehrt.
  • Stefanie Kara (geb. Schramm) wird von der Jury ausgezeichnet in der Kategorie Elektronische Medien für ihre im Deutschlandfunk gesendeten Reportagen „Die Menschenversteher – Computer als Stimmanalytiker“ über die Chancen und Risiken einer verbesserten Mensch-Maschine-Kommunikation, „Worte - die Grenzen meiner Welt“, ein Beitrag zur vielschichtigen Debatte unter Linguisten über die Frage des Spracheinflusses auf die Wahrnehmung der Welt und „Biss in die Zukunft - die dritten Zähne von Morgen“ über Stammzellforschung an Zähnen und die Entwicklung neuer Zahnprothesen. Jury-Bewertung: "Mit umfangreicher Recherche und tiefgründiger Analyse gibt Stefanie Kara dem Hörer lehrreiche Einblicke in interne Prozesse der Forschung. Ihre originelle Herangehensweise zieht den Hörer sofort in das Wissenschaftsthema. Ihre Beiträge zeichnen sich durch einen hohen wissenschaftlichen Gehalt in einer kurzweiligen und oft überraschenden Darstellungsform aus."
  • Laura Höflinger wird von der Jury in der Kategorie Nachwuchs gewürdigt für ihre in Der Spiegel veröffentlichten Artikel „Babys für alle“ über eine kostengünstige IVF-Behandlung für geringverdienende afrikanische Frauen, „Mein Wille geschehe“ zum Thema Sterbehilfe und ihrer medizinethischen Implikationen und „Die Strandräuber“ über illegalen Sandabbau und die dadurch entstehenden Umweltschäden. Jury-Bewertung: "Mit tiefer Recherche und kritischer Haltung gelingt es Laura Höflinger den Leser ganz nah an Wissenschaftsthemen zubringen. Einfühlsam und zugleich Distanz wahrend gelingt es der Autorin die komplexen Zusammenhänge von Wissenschaft und Ethik zu vermitteln. Ihre Beiträge wecken beim Leser Neugier und Interesse an Wissenschaftsthemen."  

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