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17. April 2012 | Allgemeines

„Geo“-Chef Peter Gaede: For-Free-Kultur zerstört den Journalismus

Mit scharfer Kritik gegenüber Vertretern vom „Stamme Nimm“ hat sich „Geo“-Chefredakteur Peter Matthias Gaede in der Debatte um das Anti-Online-Piraterie-Gesetz ACTA und das Urheberrecht zu Wort gemeldet. Die Verfechter der Kostenloskultur im Internet bezeichnete er als Gegner der Journalisten. „Je mehr das Raubrittertum im Internet um sich greift, je mehr Raubkopien von unseren Leistungen in der Welt unterwegs sind, umso größer wird der Druck zunächst auf jene, die für Zeitschriften noch Geld verlangen“, schrieb er in seinem Debattenbeitrag.

gaedeVon diesen Entwicklungen blieben jedoch auch die Journalisten nicht unberührt, die aufgrund des zunehmenden ökonomischen Drucks selbst unter Druck gerieten. Die Folge, so Gaede, seien in letzter Etappe geringere Verdienste für die Kreativen. „Jene, die uns for free haben wollen, helfen uns nicht. Sie sind Teil einer Zertrümmerung, und nicht der kleinste.“


Zudem brach der „Geo“-Chef eine Lanze für die Leistungen der Verlage. In Richtung der Verfechter des digitalen Raubrittertums fragte er: „Und welcher Gegner des Profitschutzrechtes der Verlage möchte es sich antun, 16 Redakteure ein halbes Jahr auf Kunduz anzusetzen? Wer will Journalisten finanzieren, die über ein halbes Leben hinweg Kompetenz in einem fundamentalen wissenschaftlichen oder gesellschaftspolitischen oder ökologischen Thema aufbauen? Wer berappt 20.000 Euro für eine Fotoreportage aus Bengasi?“


Den vollständigen Artikel finden Sie unter www.meedia.de

Foto: Gruner + Jahr

Ort: Hamburg

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