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01. Februar 2007 | Digitales

Gemischte Resultate bei „E-Reader“-Test von „De Tijd“

Leser vergleichen eine auf portablen „E-Rea­dern“ aufbereitete Zeitung nicht mit der Online-Ausgabe, sondern mit der Papierzeitung und erwarten einen identischen „Look“ und Aufbau. Das ergab ein erster E-Reader-Versuch der bel­gischen Finanztageszeitung „De Tijd“, bei dem 200 Abonnenten zwischen April und Juni das mobile, etwa DIN-A5-große elektronische Lese­gerät „Iliad“ testeten.

Die Leser erwarteten außerdem das gleiche „redaktionelle Konzept“, teilte das flämische „In­terdisziplinäre Institut für Breitband-Technologie“ (IBBT) mit, das den Versuch begleitete. Das Inte­resse am Empfang aktueller Kurznachrichten, wie er im Internet per RSS-Software möglich ist, sei dagegen eher gering gewesen.

Die Testpersonen hielten den E-Reader vor­rangig für komplementären Gebrauch geeignet, insbesondere für unterwegs. Die Mehrzahl gehe gleichzeitig davon aus, dass solche Geräte in Zukunft die Papierzeitung ablösen würden. 45 Prozent erklärten ein Interesse, Geräte der nächsten E-Reader- oder E-Book-Generation zu kaufen. „Ginge es nach den Lesern, werden Zei­tungen überleben, aber auf neuem Papier“, heißt es in der IBBT-Erklärung. In technischer Hinsicht war die nur sehr verkleinert mögliche Wiedergabe von Bildern und Grafiken, die im Lesemodus nicht mehr auftauchten, ein häufiger Kritikpunkt.

Das im „De Tijd“-Test verwendete Gerät „Iliad“ wird von dem Philips-Tochterunternehmen „iRex Technologies“ hergestellt und verwendet für die Abbildung die „E-Ink“-Technologie. Dabei werden winzige schwarze und weiße Kugeln durch das Erzeugen elektronischer Felder zu Text und Bil­dern geformt. Im Gegensatz zu herkömmlichen Displays ermöglicht dies papierähnliche Lesbar­keit selbst unter schwierigen Lichtverhältnissen. Sony und der chinesische Anbieter Tianjin Jinke Electronics haben ähnliche Produkte angekündigt oder schon eingeführt.

Quelle: epd medien Nr. 97

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