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26. November 1998 | Allgemeines

Gemeindepublizistik beeinträchtigt Tagespresse

Spitzengespräch mit dem Deutschen Städte- und Gemeindebund

Mit wachsender Sorge beobachten die Zeitungsverleger, wie Städte und Gemeinden mit werbefinanzierten Amtsblättern und einer ständig zunehmenden Zahl von Online-Diensten in die originäre Aufgabe der Tageszeitung eingreifen und das wirtschaftliche Fundament der Verlage beschädigen.

Der BDZV hatte das Problem bereits im Frühjahr 1998 mit einem Memorandum öffentlich gemacht. Zwischenzeitlich war es auch Gegenstand einer Diskussion mit dem Deutschen Städtetag; am 25. November kam es nun zu einem weiteren Spitzengespräch mit dem Deutschen Städte- und Gemeindebund in Bonn.

Die Verlegerdelegation mit den BDZV-Vizepräsidenten Helmut Heinen und Dr. Richard Rebmann, dem BDZV-Hauptgeschäftsführer Dr. Volker Schulze sowie dem Geschäftsführer des Verbandes Norddeutscher Zeitungsverleger, Berndt Röder, zeigte die Gefahren auf, die von der zunehmenden Zahl werbefinanzierter Rathauszeitungen auf die lokale und regionale Zeitungspresse ausgehen. Auch das wachsende Engagement der Gemeinden im Online-Bereich treffe die Zeitungsverlage empfindlich, die selbst mit großem materiellen und personellen Aufwand im Interesse der Leser eigene digitale Zusatzangebote geschaffen hätten. Die Vertreter des Deutschen Städte- und Gemeindebundes - Hauptgeschäftsführer Dr. Gerd Landsberg und Franz-Richard Habbel - äusserten Verständnis für die Bedenken der Zeitungsverleger. Jedoch wiesen sie auch auf die Informationspflicht der Gemeinden gegenüber ihren Bürgern hin. Der Dialog zwischen den Verlegern und dem Deutschen Städte- und Gemeindebund wird fortgesetzt.

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