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26. März 2003 | Allgemeines

Gehaltstarifverhandlungen für Tageszeitungen dauern an

Neuer Termin nach internen Beratungen

Die seit neun Monaten laufenden Tarifverhandlungen zwischen den Zeitungsverlegern und den Gewerkschaften Deutscher Journalisten-Verband (DJV) und ver.di halten an. Dies ist vor dem Hintergrund zu sehen, dass sich die wirtschaftliche Lage der Zeitungs-häuser seit Jahresbeginn weiter verschlech-tert hat.

Auch bei dem jüngsten Sondierungsgespräch am 14. März 2003 in Frankfurt am Main kam es zu keiner Einigung. Der BDZV bekräftigte, zu einer Lösung kommen zu wollen; der DJV sprach von einer Annäherung. In dem Gespräch ging es vor allem um die Möglichkeit einer längeren Lauf-zeit. Über diese Möglichkeit sei ohne konkrete Daten gesprochen worden, erklärte der BDZV. Eine längere Laufzeit gebe sowohl Verlagen als auch den Journalisten Planungssicherheit.

 

Der alte Gehaltstarifvertrag war am 31. Juli 2002 ausgelaufen. Angesichts der fortgeschrittenen Zeit wurde von Vertretern beider Seiten diskutiert, den neuen Gehaltstarifvertrag für eine längere als einjährige Laufzeit abzuschließen, wie dies beispielsweise im Öffentlichen Dienst und im Zeitschriftenbereich geschehen ist. Der Gehaltstarifvertrag für Zeitschriftenredakteure hat eine Laufzeit von 22 Monaten, die Lohn- und Gehaltstarifverträge im Öffentlichen Dienst von 27 Monaten. Aus Sicht des BDZV wäre beispielsweise denkbar, einen Gehaltstarifvertrag bis zum 31. Juli 2004 abzuschließen und ihn im Volumen an die Vereinbarung für Zeitschriftenredakteure anzulehnen. Eine identische Übernahme der Tarifvereinbarung im Zeitschriftenbereich sei jedoch schon deshalb nicht möglich, da der BDZV anlässlich der im Dezember abgebrochenen Verhandlungen den Mitgliedern empfohlen hatte, die Redakteursgehälter ab 1. Dezember 2002 freiwillig um 2,1 Prozent zu erhöhen.

 

BDZV und Gewerkschaften haben vereinbart, nach Ende der internen Beratungen erneut zusammen zu kommen.

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