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24. September 2007 | Ausland

Gegen Zensur und Repressalien in Birma

Die internationale Journalistenvereinigung „Reporter ohne Grenzen“ (ROG) hat die Militärjunta in Birma aufgefordert, die zunehmende Gewalt gegen Journalisten und die Zensur der Medien einzustellen, die über die laufenden Proteste berichten.

In einer am 24. September zusammen mit der birmanischen Journalistenvereinigung in Wien veröffentlichten Erklärung heißt es, die Junta habe allein seit dem 19. August 24 „gravierende Verletzungen der Presse- und Informationsfreiheit“ begangen. ROG wirft den Behörden vor, birmanische Journalisten in den vom Militär kontrollierten sowie in privaten Medien "mit Gewalt und Zensur" von der Berichterstattung abzuhalten.

Nach Informationen von ROG hat die Regierung inzwischen die Propaganda in den von ihr kontrollierten Medien verstärkt. Die Demonstranten werden in diesen Medien als Agitatoren dargestellt, die von der oppositionellen „Nationalen Liga für Demokratie“ und ausländischen Regierungen mobilisiert würden und nur darauf aus seien, zu Gewalttaten aufzurufen. Seit dem Beginn der Proteste wurde keinem einzigen ausländischen Journalisten ein Einreisevisum erteilt.

Nach Angaben der birmanischen Journalistenvereinigung würden "Artikel mit unabhängigen Schilderungen der Teuerungsunruhen vom staatlichen Zensurbüro systematisch zurückgewiesen". Die wenigen in Rangoon ansässigen Auslandsjournalisten arbeiten für die staatlichen Medien jener Länder, die die Militärregierung unterstützen. So habe etwa die chinesische Nachrichtenagentur Xinhua in den vergangenen vier Wochen nur drei Meldungen über die Proteste veröffentlicht und darin nur die Version der Regierung wiedergegeben.

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