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07. April 2000 | Allgemeines

Gefahr für die Regionalzeitungen

Hessische Zeitungsverleger gegen Gratisblätter / Kritik an gerichtlichen Entscheidungen

Gratis-Zeitungen bedrohen nach Ansicht der hessischen Zeitungsverleger mittelfristig auch die Regionalzeitungen.

Auch wenn der Streit um kostenlose Blätter bislang nur einige Metropolen erfasst habe, sei "keineswegs auszuschließen, dass sie nicht eines Tages auch mittlere Städte, vorzugsweise solche mit Hochschulen, erfassen", betonte der Vorsitzende des Verbands Hessischer Zeitungsverleger (VHZV), Dr. Thomas Schmitt, anlässlich der Jahrestagung des Verbands am 28. März 2000 in Berlin.

Die kostenlose Verteilung von Zeitungen berge "immense Gefahren" für das Ansehen und die wirtschafliche Basis von Zeitungen. Manche Gerichtsurteile über die Rechtmäßigkeit der unentgeltlichen Blätter sind nach den Worten Schmitts "weltfremd und aberwitzig".

Der Verleger der "Fuldaer Zeitung" ging in seinem Rechenschaftsbericht auch auf die Pläne ein, eine Online-Plattform der Zeitungen für Rubrikanzeigen zu etablieren. Dies müsse rasch geschehen, forderte Schmitt, denn "der Druck wird täglich stärker, neuen Konkurrenten der Zeitungen auf diesem Sektor etwas entgegenzusetzen". Anlässlich der Jahrestagung wurden auch die Preisträger des Hessischen Jungjournalistenpreises gewürdigt.



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