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11. November 2003 | Allgemeines

Fußballverband: Keine Hürden für Redaktionen

Hessische Zeitungsverleger führen Gespräche auf Landesebene

Über die Pläne des Deutschen Fußballbundes (DFB), der mit seinem Tochterunternehmen Sportmedia einen zentralen Ergebnisdienst aufbauen und diesen den Zeitungen gegen Entgelt anbieten will, ist bereits mehrfach in „BDZV intern“ berichtet worden. Jüngst hat auch der Verband Hessischer Zeitungsverleger (VHZV) mit dem Vorstand des Hessischen Fußballverbandes (HFV) ein Gespräch geführt, bei dem auf Seiten der Zeitungsverleger Harold Grönke und Rolf Wiesemann (beide „Hessische/Niedersächsische Allgemeine“, Kassel) sowie VHZV-Geschäftsführer Gebhard Ohnesorge vertreten waren. Auf Seiten des Fußballverbands nahmen HFV-Präsident Rolf Hocke sowie der stellvertretende Geschäftsführer Jens Uwe Münker teil.

Hocke betonte, dass in den inzwischen abgeschlossenen Verträgen zwischen dem DFB und den Fußball-Landesverbänden durch einen Nachtrag ausdrücklich vereinbart sei, dass auch in Zukunft die Zeitungen ungeachtet des neuen elektronischen DFB-Angebotes ungehinderten Zugang zu den Verbänden, den Verbandsmitarbeitern und den einzelnen Vereinen haben sollen, um – wie bisher – alle Informationen in partnerschaftlicher Zusammenarbeit unentgeltlich erhalten zu können. Dies werde auch vom HFV nicht nur begrüßt, sondern auch für notwendig erachtet, um die wichtige Rolle der lokalen und regionalen Zeitungen bei der Berichterstattung über das Spielgeschehen in allen Klassen nicht zu beeinträchtigen.

 

Präsident Hocke und Geschäftsführer Münker wollen diese sehr eindeutige und zeitungsfreundliche Haltung zunächst über die am 8. November stattfindende Beiratssitzung des Hessischen Fußballverbandes als auch auf anderen Wegen in alle Vereine tragen, um eventuell aufgetretene Irritationen auszuräumen. Die Vertreter des HFV stimmten mit dem VHZV darin überein, dass die sehr in die Tiefe gehende Berichterstattung insbesondere der lokalen und regionalen Zeitungen über das Spielgeschehen in allen Klassen unverzichtbar sei, um das Interesse der Leserschaft an dem Geschehen auch im Breitensport zu vertiefen und somit gerade den Breitensport zu fördern.

 

Grönke machte für die Mitgliedsverlage des VHZV deutlich, dass die Nutzung des Tabellendienstes nicht zu Einsparungen bei den Zeitungen führen würde. Wegen der weiteren Berichterstattung und der Bilderdienste müssten die jetzigen Organisationsstrukturen ohnehin aufrecht erhalten werden. Insofern sei das Angebot von DFB.net/Sportmedia auch wirtschaftlich für die Zeitungen nicht interessant. Die Zeitungsverleger setzen darauf, dass mit dieser klaren Haltung des HFV-Präsidiums und der Aufklärung in die Vereine hinein die Irritationen ausgeräumt werden.

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