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13. Januar 2006 | Allgemeines

Fußball-WM 2006: FIFA steht Rede und Antwort beim BDZV-Infotag

Großes Informationsbedürfnis bei Verlagsmanagern und Redakteuren / Weltverlegerverband spricht mit FIFA-Chef Blatter

Die Fußball-Weltmeisterschaft steht im Mittelpunkt einer Informationsveranstaltung des BDZV am 23. Februar 2006 in Berlin. Wer hat eigentlich welche Rechte? Wie darf beispielsweise das WM-Logo verwendet werden? Was ist mit den anderen WM-Marken? Was wird zur FIFA-WM 2006 an offiziellen Printprodukten produziert? Was müssen Veranstalter von Großleinwand-Events in den Innenstädten beachten?

Dies sind nur einige der Fragen, die Chefre­dakteuren, Sportredaktionen und den Managern im Anzeigen- und Vertriebsmarketing der Zei­tungsverlage unter den Nägeln brennen. Antwor­ten, Diskussionsbeiträge und klärende Gesprä­che gibt es beim BDZV-Informationstag „Zeitun­gen und die FIFA-WM 2006“ aus erster Hand. Mit dabei sind unter anderem FIFA-Kommunikations­direktor Markus Siegler, der Head of Marketing Services & Research der FIFA, Paul Ruschetti, der Sprecher des Organi­sationskomitee FIFA-WM 2006, Gerd Graus, sowie der Geschäftsführer der FIFA Marketing & TV Deutschland GmbH, Gregor Lenze. Außer­dem kommen Dominik A. Schmid, Direktor bei der Infront Sports & Media AG, sowie Stefan Postler, Geschäftsführer der medienfabrik, ein Unternehmen des Hauses Bertelsmann.

Über Möglichkeiten titelübergreifender Koope­rationen spricht Harald Pistorius, Leiter der Sport­redaktion der „Neuen Osnabrücker Zeitung“. Mi­chael Ashelm, Sportredakteur der „Frankfurter Allgemeinen Zeitung“, beschreibt den „Spagat zwischen Tages- und Wochenproduktion: ‚F.A.Z.’ und ‚F.A.S.“ Über das „Projekt: WM-Beilage“ aus dem Haus Madsack berichtet Bodo Krüger, stell­vertretender Chefredakteur der „Neuen Presse“, Hannover.

Der Infotag mit den Vertretern der FIFA sei Ausdruck des konstruktiven Dialogs, der sich in den vergangenen Wochen zwischen dem BDZV und dem Weltfußballverband entwickelt habe, erklärte BDZV-Hauptgeschäftsführer Dietmar Wolff. Nach der deutlichen Kritik an den Medien­richtlinien der FIFA war es dem BDZV gelungen, einige der Restriktionen zu beseitigen. So dürfen die WM-Marken – GOLEO VI, Logo und Pokal – jetzt auch zur Illustration redaktioneller Beiträge auf den Titelseiten abgebildet werden. Außerdem ist es unter bestimmten Voraussetzungen erlaubt, die Marken als Gestaltungselement im Sportteil zu verwenden (s. „BDZV Intern“ vom 7. Dezem­ber 2005). Allerdings setzt der BDZV darauf, in den anstehenden Gesprächen mit der FIFA wei­tere Restriktionen abzubauen. Dies betrifft vor allem den Bereich der Bildberichterstattung.

Das Thema Fotoberichterstattung für die On­line-Dienste der Zeitungen stand auch im Zent­rum eines Gesprächs zwischen der FIFA und dem Weltverband der Zeitungen (WAN) am 9. Januar 2006 in Zürich. Die von FIFA-Chef Joseph S. Blatter angeführte Delegation vereinbarte mit den Vertretern der Zeitungen, eine gemeinsame Arbeitsgruppe einzurichten. An dem Gespräch nahmen unter anderem der Vizepräsident der WAN, Hans-Heinrich Coninx, sowie WAN-Ge­schäftsführer Timothy Balding teil.

Teilnehmen am BDZV-Infotag können nur Ver­treter aus Mitgliedsverlagen.

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