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22. Januar 2004 | Namen und Nachrichten

Fünf Jahrzehnte Ironimus

Es gibt nur ganz wenige Karikaturisten, deren Name sich unverwechselbar mit dem Titel einer Zeitung verbinden lässt und bei denen die Zusammenarbeit (fast) ein Leben lang hält: Felix Mussil ist so einer, der mehr als fünf Jahrzehnte lang für die „Frankfurter Rundschau“ als Hauskarikaturist arbeitete. Ein anderer ist E. M. Lang (geboren 1916), der seit ihrer Gründung und bis ins vergangene Jahr für die „Süddeutsche Zeitung“ in München zeichnete und in den 60er Jahren sogar mit dem damals entsprechend ausgeschriebenen Theodor-Wolff-Preis ausgezeichnet wurde. Nun hat auch Professor Gustav Peichl des fünfte Jahrzehnt für seine Zeitung, „Die Presse“ in Wien, vollendet. Der erfolgreiche Architekt arbeitet unter dem Namen Ironimus und erscheint in Deutschland mit seinen Karikaturen auch regelmäßig in der „Süddeutschen Zeitung“. Anlässlich des Jubiläums hat „Die Presse“ einen 80 Seiten starken Band mit Ironimus’ besten Karikaturen veröffentlicht. Einmal mehr lässt sich daran erkennen, wie aus dem kleinen Karo alltäglicher Politik amüsante Kunst werden kann.

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