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24. Juli 1997 | Namen und Nachrichten

Fünf Jahre "Journalisten helfen Journalisten"

Der Verein "Journalisten helfen Journalisten" hat in den fast fünf Jahren seines Bestehens rund 200 verfolgte Kollegen und ihre Familien unterstützt. Nach dem Ende des Bürgerkriegs im ehemaligen Jugoslawien liege der Schwerpunkt der Arbeit nicht mehr nur auf dem Balkan, sondern auch in anderen Ländern wie etwa Algerien, sagte der Vereinsvorsitzende Roman Arens von der "Frankfurter Rundschau" anläßlich der Jahresversammlung am 15. Juli 1997 in München. "Die Arbeit ist uns leider nicht ausgegangen." Allein im vergangenen Jahr habe der Verein mit rund 75.000 Mark Journalisten unterstützen können, die in Not oder Bedrängnis geraten sind. Nach Angaben der stellvertretenden Vorsitzenden, Christiane Schlötzer-Scotland von der "Süddeutschen Zeitung" (SZ), ist im ehemaligen Jugoslawien vor allem Geld für Baustoffe und medizinische Behandlung nötig. Inzwischen zählt "Journalisten helfen Journalisten" fast 100 Mitglieder. Der Verein war nach dem Tod des "SZ"-Redakteurs Egon Scotland ins Leben gerufen worden. Scotland war im Juli 1991 als einer der ersten Journalisten im Bürgerkrieg auf dem Balkan erschossen worden.

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