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25. Mai 2000 | Allgemeines

Front gegen Werbeverbote

Zeitungsverleger in Rheinland-Pfalz und Saarland kritisieren EU-Politik

Als Schlag gegen die Verbraucher und gegen die Presse hat der Verband der Zeitungsverleger in Rheinland-Pfalz und Saarland das Tabakwerbeverbot kritisiert. Sollte Tabakwerbung tatsächlich verbannt werden, so bestünde die Gefahr eines Dominoeffekts, erklärte der Vorsitzende des Verlegerverbands, Karl-Heinz Röthemeier, bei der Mitgliederversammlung am 5. Mai 2000 in Naurath bei Trier.

Röthemeier hob hervor, dass die Vorstellungen der Verantwortlichen auf EU-Ebene bis hin zum Verbot von Spielzeugwerbung reiche. Zugleich begrüßte er die Haltung der Bundesregierung, die gegen das Tabakwerbeverbot beim Europäischen Gerichtshof klagt.

Die Kritik der Verleger richtete sich noch einmal nachhaltig gegen das 630-Mark-Gesetz. Nach wie vor litten die Verlage unter den Folgen der Gesetzesnovellierung, so Röthemeier. Viele Zusteller hätten ihre Jobs gekündigt, und es sei äußerst schwierig, adäquaten Ersatz zu finden.

Auf der Agenda der Mitgliederversammlung stand auch ein Besuch des Neubaus des "Trierischen Volksfreunds", den die Geschäftsführer Joachim Klasen und Dieter Maurer präsentierten. Nach nur einjähriger Bauzeit wurde das Haus vor einigen Tagen bezogen.

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