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05. Juli 2004 | Ausland

„Freiheit im Internet“-Preis für chinesischen Dissidenten

Die Menschenrechtsorganisation Reporter ohne Grenzen (RoG) hat den Preis für „Freiheit im Internet“ 2004 an Huang Qin verliehen. Der chinesische Dissident konnte den Preis allerdings nicht selbst entgegennehmen – er ist seit vier Jahren inhaftiert, weil er die chinesische Regierung kritisierte: Auf seiner Website hatte er, wie RoG berichtet, Artikel über das Tiananmen-Massaker 1989 veröffentlicht. Diese „Subversion“ wurde mit fünf Jahren Gefängnis bestraft. Dort werde er ständig verlegt, um ihn an der Diskussion politischer Themen mit Mithäftlingen zu hindern, heißt es. Ein westlicher Diplomat und Familienmitglieder berichten zudem von Misshandlungen.

 

Nicht nur in China und anderen autoritären Regimen, sondern weltweit wird das Internet immer stärker überwacht. Diese Bilanz zieht RoG in dem vor kurzem erschienenen Bericht „The Internet under Surveillance“. Danach verschlechterte sich die Situation der Pressefreiheit im Internet, Rechte von Online-Journalisten und Website-Betreibern sowie von Internet-Nutzern in den 60 untersuchten Ländern zunehmend.

 

Internet: www.reporter-ohne-grenzen.de, der Bericht „The Internet under Surveillance“: www.internet.rsf.org

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