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21. August 2002 | Ausland

Französische Polizisten greifen deutsche Journalisten an

Zu Übergriffen auf Journalisten kommt es auch in Staaten der Europäischen Union, wie Reporter ohne Grenzen berichtet. In einem Brief an den französischen Innenminister Nicolas Sarkozy forderte die Menschenrechtsorganisation dazu auf, den Übergriff von Polizisten gegen die beiden deutschen Journalisten Carsten Bügener und Kathrin Plümer unverzüglich aufzuklären und die Verantwortlichen zu bestrafen. Die freiberuflich arbeitenden Journalisten hätten am 24. Juli 2002 in Straßburg das Vorgehen der Polizei gegen antirassistische Demonstranten gefilmt, als Polizeibeamte sie plötzlich bedrängten, obwohl beide ihre Presseausweise vorgezeigt hätten. Kamera-Assistent Bügener sei von der Polizei mit Tränengas besprüht, zu Boden geworfen und getreten worden; Kamera-Frau Plümer sei das Filmmaterial entwendet und bis heute nicht durch die Polizei zurückerstattet worden. „Die Tatsachen sind schlimm: Solche Methoden – die wir von anderen Regimen sehr gut kennen – sind der französischen Polizei unwürdig und müssen schwer bestraft werden“, erklärte dazu Robert Ménard, Generalsekretär von Reporter ohne Grenzen in Paris. Die Menschenrechtsorganisation erinnerte in diesem Zusammenhang daran, dass fünf Journalistinnen und Journalisten im vergangenen Jahr Klagen gegen das Vorgehen der französischen Polizei gegen die Presse eingereicht hätten. Die Verfahren laufen noch. Kontakt: Reporter ohne Grenzen, Telefon: 030/6158585, E-Mail: rog@snafu.de

 

Internet: www.reporter-ohne-grenzen.de

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