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27. Januar 2005 | Ausland

Frankreich: Zeitungen wegen Tabak im Bild verurteilt

In Frankreich darf nicht für Tabak geworben werden, das verbietet das „Loi Evin“. Wie die „Frankfurter Allgemeine Zeitung“ (F.A.Z.) berichtet, wurden jetzt sechs Zeitungen und Magazine wegen eines Verstoßes gegen dieses Gesetz verurteilt: Sie hatten Fotos veröffentlicht, auf denen die Namen von Zigarettenmarken zu erkennen waren. Das Urteil trifft unter anderem die „Libération“ und „Le Figaro“ wie auch die Wochenendbeilage von „Le Monde“. Die Titel müssen eine Strafe von 5.000 Euro bezahlen sowie „Schadenersatz“ in Höhe von 10.000 bis 15.000 Euro an eine Vereinigung von Tabakopfern entrichten, die die Klage eingereicht hatte. Das Urteil hat ein Gericht in Bordeaux gefällt. Die „F.A.Z.“ zitiert in diesem Zusammenhang eine Erklärung der Zeitungen, wonach diese schlicht ihrer Informationspflicht nachgekommen seien. Sie hätten, da sie dafür auch kein Geld bekommen hätten, keineswegs gegen das Werbeverbot verstoßen. Das „Loi Evin“ war im August 2004 verschärft worden.

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