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23. Januar 2014 | Allgemeines

Frankreich senkt Mehrwertsteuer auf digitale Presseprodukte

Europäische Verlegervereinigung fordert zügige Umsetzung in ganz Europa

Themen: Europa, Ausland, Online

Wegweisende Entscheidung in Frankreich: Künftig soll sowohl für analoge als auch für digitale Presseprodukte und -Services der reduzierte Mehrwertsteuersatz von 2,1 Prozent gelten. Damit kommt die Regierung einer Forderungen der Verleger nach, die sich seit Jahren für eine „technikneutrale Besteuerung der Inhalte“ einsetzen. Bislang wurden digitale Medien in Frankreich mit 20 Prozent besteuert.

Logo ENPA EMMAIvar Rusdal, Präsident der Europäischen Verlegervereinigung (ENPA), rief die EU-Kommission am 23. Januar 2014 dazu auf, dem französischen Vorbild schnellstmöglich zu folgen und allen Mitgliedsstaaten zu erlauben, digitale und gedruckte Presseprodukte gleich zu besteuern. „Diese Angleichung ist für die Zukunft der unabhängigen Presse essenziell und darf nicht länger verzögert werden.“ Der Präsident des Europäischen Zeitschriftenverbands (EMMA), David Hanger, forderte eine europaweite Umsetzung noch in der Amtszeit der aktuellen EU-Kommission, um das Ziel der Digitalen Agenda zu erfüllen. Die Legislaturperiode endet offiziell am 31. Oktober dieses Jahres.

Wie in Frankreich gibt es in zahlreichen EU-Staaten Bestrebungen, alle Presseprodukte von der Mehrwertsteuer zu befreien oder zumindest den reduzierten Steuersatz künftig auch auf digitale Medien anzuwenden. So vereinbarte die neue Bundesregierung in ihrem Koalitionsvertrag, „auf europäischer Ebene darauf hinzuwirken, dass auf E-Books, E-Paper und andere elektronische Informationsmedien künftig der ermäßigte Mehrwertsteuersatz Anwendung finden kann.“

Ort: Paris

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