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22. September 2015 | Veranstaltungen

„Fokus Markt – Digitalisierung als Treiber"

Zeitungskongress_2015_2201_4.jpg Zum Video Der zweite Tag des Zeitungskongresses in Regensburg startete mit deutschen Top-Managern im Panel „Fokus Markt – Digitalisierung als Treiber – Unternehmen neu erfinden“. „Wir dürfen uns nicht als Opfer von Disruption sehen, sondern müssen sie in unseren eigenen Branchen selbst vorantreiben.“ Dies ist ein Fazit aus der Podiumsdiskussion zwischen Dr. Norbert Reithofer, Aufsichtsratsvorsitzender der BMW AG, Dr. Johannes Teyssen, Vorsitzender Vorstand E.ON SE, und Dr. Theodor Weimer, Sprecher Vorstand HypoVereinsbank – UniCredit Bank AG. Zuvor hatte Norbert Reithofer mit seinem ersten öffentlichen Auftritt als Aufsichtsratschef die Impuls-Rede gehalten. Dabei verwies er unter anderem darauf, dass die Digital-Monopolisten der Anspruch vereine, die Welt nach ihren Regeln zu verändern. Dies werde durch die vergleichsweise geringe Regulierung des Internets zusätzlich begünstigt.


In der von Christoph Keese, Executive Vice President Axel Springer SE, moderierten Runde ging es vor allem darum, wie traditionelle Branchen ihre Innovationsfähigkeit steigern könnten. Für Reithofer  lautete eine Grundregel, dass neue Ideen nur erfolgreich seien, wenn sie sich in neuen organisatorischen Strukturen innerhalb des Konzerns entwickeln könnten  - interner Wettbewerb mit bestehenden Unternehmenseinheiten nicht ausgeschlossen.

Laut Dr. Theodor Weimer ließen sich die neuen Wettbewerber in seiner Branche von einem Zitat von Bill Gates inspirieren: „Banking is necessary, banks are not.“ Dabei sei allerdings auch zu berücksichtigen, dass es der Mehrheit der Start-ups nicht darum ginge, ein nachhaltiges, unternehmerisches Geschäftsmodell zu etablieren. Vielmehr sei das Ziel, schnell viele Kunden auf eine Plattform zu ziehen, um dann das Start-up zügig verkaufen zu können, ohne jemals Gewinn erwirtschaftet zu haben.

Für den Bereich Energie prognostizierte Dr. Johannes Teyssen einen heterogen, dezentralen Markt, der aber ohne stabile, zentrale Strukturen nicht die Anforderungen energieintensiver Industrien erfüllen könne.

Von Keese auf die Zukunft der Zeitungen angesprochen, waren sich alle Manager darin einig, dass Qualität einer der wichtigsten Erfolgsfaktoren der Branche bleiben werde. Dies werde besonders deutlich, wenn man einen Blick in die Sozialen Medien werfe, die vielfach einem tiefergehenden Informationsbedürfnis nicht genügen könnten. Reithofer verwies noch auf ein Beispiel anhand der  SUV-Sparte von BMW, das auch für alle anderen Branchen im Wandel Priorität genießen sollte: „Gewinne aus bestehenden Erfolgsmodellen herauszuziehen, um in Zukunftsprojekte zu investieren.“

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