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16. Mai 2002 | Ausland

Finnen und Schweden lesen am eifrigsten Zeitung

In der Europäischen Union gibt es ein deutliches Nord-Süd-Gefälle bei der Lektüre von Zeitungen und Büchern. Dies ergibt sich aus einer am 5. Mai 2002 in Brüssel veröffentlichten Erhebung der EU-Kommission zu den kulturellen Aktivitäten der Unionsbürger. Danach lesen 78 Prozent der Finnen und Schweden täglich eine Zeitung. Hingegen greift nur jeder fünfte Grieche und jeder vierte Spanier regelmäßig zur Tageszeitung. 31 Prozent der Griechen gaben an, gänzlich auf die Zeitung zu verzichten. In Portugal kommen 26 Prozent ohne Zeitung aus. Auch bei der Buchlektüre sind die Nordeuropäer im EU-Vergleich Spitze. So gaben 80 Prozent der Schweden und 75 Prozent der Finnen an, in den vergangenen zwölf Monaten zumindest ein Buch gelesen zu haben. Nur wenige Bücherfreunde gibt es in Südeuropa. Lediglich 32 Prozent der Portugiesen, 45 Prozent der Griechen und 47 Prozent der Spanier sagten, dass sie im vergangenen Jahr ein Buch gelesen hatten. Gemeinsam ist den Europäern der intensive TV-Konsum. Fast 98 Prozent schauen täglich fern, wobei Nachrichtensendungen (89 Prozent), Filme (84 Prozent) und Dokumentationen (61 Prozent) vor Sportsendungen (50 Prozent) die Favoriten sind. Seifenopern werden der Erhebung zufolge stärker von Frauen (58 Prozent) als von Männern (28 Prozent) bevorzugt. Ein Drittel der befragten EU-Bürger nutzt das Internet. Radiohören gehört für 61 Prozent der Unionsbürger zum Alltag.

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