Empfehlen Sie uns weiter
  • Zu Ihrer Information

    Wenn Sie diesen Button anklicken, werden persönliche Daten an Facebook übertragen. Sind Sie damit einverstanden?

  • Zu Ihrer Information

    Wenn Sie diesen Button anklicken, werden persönliche Daten an Twitter übertragen. Sind Sie damit einverstanden?

  • Zu Ihrer Information

    Hier können Sie mittels unseres Service-Formular eine Seite empfehlen. Es werden keine persönlichen Daten gespeichert.

04. September 2013 | Allgemeines

Festveranstaltung Theodor-Wolff-Preis im Haus der „Süddeutschen Zeitung“

Fünf Journalisten werden für Meisterstücke geehrt / Alfred Grosser erhält Auszeichnung für sein Lebenswerk

Gut 200 Gäste aus Politik, Wirtschaft, Gesellschaft und den Medien erwartet der BDZV am 4. September 2013 bei der Verleihung des Theodor-Wolff-Preises. Der Journalistenpreis der deutschen Zeitungen wird in diesem Jahr auf Einladung der „Süddeutschen Zeitung“ in München überreicht.

Die mit je 6.000 Euro dotierten Auszeichnungen in der Sparte „Lokaljournalismus“ gehen an Jan Haarmeyer für seinen Artikel „Im Namen des Volkes, auf Kosten des Kindes“ („Hamburger Abendblatt“), der sehr differenziert und bewegend über Pflegeeltern berichtet, die nach Jahren aufgrund von Behördenversagen das geliebte Kind wieder verlieren, sowie an Kai Müller für seinen Beitrag „Es war ein schöner Tag“ („Der Tagesspiegel“, Berlin), in dem der Autor schildert, wie eine Messerstecherei aus dem Nichts entsteht und in der Rückschau keiner der Beteiligten wirklich erklären kann, warum ein Jugendlicher tot am Boden liegt.
Jochen Arntz und Andrea Jeska bekommen den ebenfalls mit 6.000 Euro dotierten Journalistenpreis der deutschen Zeitungen – Theodor-Wolff-Preis in der Kategorie „Reportage/Essay/Analyse“. Jochen Arntz (Süddeutsche Zeitung“, München) portraitiert in seinem Artikel die Ehefrau von Altkanzler Helmut Kohl, Maike Kohl-Richter. Andrea Jeska erzählt in ihrem Beitrag „Der Mann, der die Wüste aufhielt“ („Die Zeit“, Hamburg) von einem Bauern in der Sahel-Zone, der über Jahrzehnte durch das Pflanzen von Bäumen ausgedörrtes Land wieder fruchtbar machte. Ausgezeichnet und mit 6.000 honoriert wird in dieser Kategorie auch der Essay „Auf den Herd gekommen“ von Robin Alexander („Welt am Sonntag“, Berlin). Der Autor geht darin analytisch der Frage nach, wie der Begriff der „Herdprämie“ entstand, wie er politisch aufgeladen und polemisch eingesetzt wurde.
Der Preis für das Lebenswerk geht an Alfred Grosser. Jury und Kuratorium würdigen ihn als großen Europäer, der sich als Publizist und Wissenschaftler besonders um die deutsch-französische Partnerschaft verdient gemacht habe. Die Laudatio auf Grosser wird der ehemalige israelische Botschafter in Deutschland, Avi Primor, halten.
Aus den Texten der Preisträger lesen im Atrium der „Süddeutschen Zeitung“ die Schauspieler Matthias Brandt (Berlin) und Sibylle Canonica (München). Für den musikalischen Rahmen sorgt die Munich Brass Connection, das Bläser-Ensemble der Münchner Philharmoniker. Weitere Informationen finden sich unter www.theodor-wolff-preis.de.

zurück