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24. September 1998 | Namen und Nachrichten

Festakt 100 Jahre "Berliner Morgenpost"

Noch immer gilt für die "Berliner Morgenpost" das, was sich die Zeitung bei ihrer Gründung vor 100 Jahren vorgenommen hatte, erklärte Claus Larass, stellvertretender Vorstandsvorsitzender der Axel Springer Verlag AG Hamburg/Berlin, am 19. September 1998 bei einem Festakt im Berliner Konzerthaus am Gendarmenmarkt: "Berlin, wie es fühlt und denkt, wie es wacht und träumt, wie es leidet und liebt, Berlin, wie es wirklich ist - das sollte in der Berliner Morgenpost stehen. Das Ziel wurde erreicht, wenn man den Erfolg der Zeitung für den Beweis nehmen kann." Larass erinnerte zugleich an das Jahr 1952, in dem der Ullstein-Titel erstmals nach dem Zweiten Weltkrieg wieder erschienen war. Das Produkt aus dem wiedererstandenen Ullstein-Verlag habe nicht etwa die zuvor in Berlin verbreiteten Blätter verdrängt. Das sei auch heute die Philosophie des Axel Springer Verlages. Berlin sei ein großer Medien-Markt. Die Vielfalt, auch der Konkurrenz, müsse bleiben. Der Regierende Bürgermeister von Berlin, Eberhard Diepgen, betonte in seiner Festansprache, daß die "Berliner Morgenpost" sich stets treu geblieben sei. Von über 100 Zeitungen, die Berlin gesehen habe, habe die "Berliner Morgenpost" als eine der ganz wenigen überlebt, der "Qualität verpflichtet und mit einem feinen Gespür für die Wünsche der Leserschaft". Nach und nach gewinne die Zeitung nicht nur Leser in den östlichen Bezirken, sondern auch im Umland, und leiste damit einen wesentlichen Beitrag zum Zusammenwachsen der Region.

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