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19. September 2008 | Ausland

Fernsehteam im Irak entführt und ermordet

Die Menschenrechtsorganisation Reporter ohne Grenzen (RoG) hat die Entführung und Ermor­dung von vier Mitarbeitern des privaten Fernseh­senders Al-Sharqiya am 13. September 2008 in nordirakischen Stadt Mossul aufs Schärfste ver­urteilt und eine gründliche Untersuchung der Um­stände gefordert. Der Nachrichtenchef von Al-Sharqiya sieht, wie RoG berichtet, die Morde an den drei Kameramännern und ihrem Fahrer im Zusammenhang mit einer Verleumdungskam­pagne des staatlichen Senders Al-Iraqiya. Wie RoG weiter berichtet, sollen vier Verdächtige in Verbindung mit den Morden festgenommen sein, zudem habe der irakische Ministerpräsident Nuri Al-Maliki am 14. September die Bildung einer Kommission zur Untersuchung der Tat angeord­net. Seit Beginn des Irakkriegs im März 2003 seien mindestens 217 Journalisten und Medien­assistenten im Irak umgekommen.

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