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26. Februar 2004 | Ausland

Fernsehjournalist in Nicaragua ermordet

In Nicaragua ist ein populärer Fernsehjournalist auf offener Straße erschossen worden. Wie die Polizei mitteilte, wurde Carlos Guadamuz am 10. Februar 2004 vor dem Gebäude des Senders Kanal 23 von fünf Schüssen tödlich getroffen. Der Schütze wurde festgenommen. Ein politisches Tatmotiv wird nicht ausgeschlossen. Guadamuz moderierte im Kanal 23 das Politmagazin „Dardo al Centro“ (Pfeil ins Schwarze), in dem er bevorzugt linke Politiker wie den Führer der oppositionellen Sandinisten (FSLN), Daniel Ortega, aufs Korn nahm. Mitarbeiter des Radiosenders „Corporación“, für den Guadamuz ebenfalls arbeitete, berichteten, dass er in jüngster Zeit anonyme Drohungen erhalten habe. Wie die Deutsche Presse-Agentur mitteilt, machte Guadamuz' Sohn Daniel Ortega für die Tat verantwortlich.

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