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28. September 2009 | Kinder-Jugend-Zeitung

„F.A.Z.“: Finanzminister Steinbrück bei Preisverleihung

Finanzminister Peer Steinbrück hat Kritik am Wirtschaftsjournalismus geübt, der bis zur welt­weiten Finanz- und Wirtschaftskrise dem vorherr­schenden Leitbild der Deregulierung so bereitwil­lig gefolgt sei. Anlässlich der Prämierung der Preisträger beim Wettbewerb „Jugend und Wirt­schaft“ am 16. September 2009 im Berliner Büro der „Frankfurter Allgemeinen Zeitung“ (F.A.Z.) hob der Politiker hervor, wie wichtig es sei, über ökonomische Zusammenhänge informiert zu werden. Bildung sei eine „Schlüsselgröße“. Steinbrück geißelte die zersplitterte Kompetenz­verteilung zwischen Bund und Ländern: „Ich halte den Föderalismus für den größten Hemmschuh für eine Bildungsreform in Deutschland.“ Es sei Aufklärungsarbeit in den Schulen notwendig, da­mit jeder das Rüstzeug erhalte, wirtschaftliche Sachverhalte eigenständig zu beurteilen. Um die Ursachen der Krise zu verstehen, bestätigte der Präsident des Bundesverbands Deutscher Ban­ken, Andreas Schmitz, sei ökonomische Bildung notwendig. Schmitz plädierte für das Schulfach Wirtschaft. Der „F.A.Z.“-Aufsichtsratsvorsitzende Wolfgang Bernhardt betonte, „Jugend und Wirt­schaft“ solle junge Menschen an die Zeitung und an Wirtschaftsthemen heranführen. Wirtschaft sei keine Chemie oder Physik. Sie bestehe aus Men­schen, die nicht berechenbar und ausrechenbar seien. In der Krise sei der gesunde Menschen­verstand ausgeblendet worden. Mit der Preisver­leihung ist die vom Aachener IZOP-Institut be­treute Initiative „Jugend und Wirtschaft“ in ihr zehntes Jahr gestartet. Das Projekt wurde vom Bankenverband gemeinsam mit der „Frankfurter Allgemeinen Zeitung“ ins Leben gerufen, um Schüler der gymnasialen Oberstufe für Wirt­schaftsthemen zu interessieren und an das Zei­tunglesen heranzuführen. Jährlich nehmen 60 Schulen mit rund 1.300 Schülern teil. Die fünf Gewinner 2009 besuchen Gymnasien in Göttin­gen, Dortmund, Trier und Berlin.

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