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22. Juli 2008 | Allgemeines

Fairer Wettbewerb für alle

ENPA-Präsident Valdo Lehari jr. bei Stuttgarter MediaBudget über Werbung und Werbewirkung

Eine neue Einstellung zur Werbung als „un¬terhaltsamem Lesestoff“, der nur über Kreati¬vität zu erreichen ist, empfahl Valdo Lehari jr. anlässlich der Podiumsdiskussion „Fünf vor zwölf“ über Werbung und Wirkung bei der ersten Stuttgarter Landesmesse „MediaBud¬get“. Der Präsident des Europäischen Zei¬tungsverlegerverbands (ENPA) und Verleger des „Reutlinger General-Anzeigers“ erinnerte an die gemeinsame publizistische Verantwor¬tung aller Medien. Was die Demokratie an¬gehe, seien die vorhandenen Medien eine wichtige Tragsäule. Voraussetzung wirksamer Werbung sei die Glaubwürdigkeit des Me¬diums. Lehari betonte, dass es den Zeitungs-verlegern um einen „fairen Wettbewerb für alle, nicht nur für Monopolisten“ gehe.

„Spielentscheidend ist der Inhalt“, bestätigte Sebastian Turner, Vorstandsvorsitzender der Agentur Scholz & Friends (Berlin). Turner sieht die Medien- und Werbewelt „mitten in einer Re­volution“, anzustreben sei der richtige Medienmix. Wie bei den übrigen Podiumsteilnehmern stand auch für den Geschäftsleiter Marketing IP Deutschland, Florian Ruckert, außer Frage, dass „gute Werbung wirkt“. Der Rest sei „schlecht ge­machte Reklame“.

Die Überlegung, wie Werbung funktioniert, ge­rate allerdings immer mehr in Vergessenheit, machte Anton Hildmann, CEO von BBDO Deutschland, deutlich. Hildmann pries die deut­schen Tageszeitungen als leistungsfähige Me­dien, die immerhin 70 Prozent aller Haushalte erreichen. Wenn Werbung auch dort an Grenzen stoße, liege dies in der Natur der Sache: „Wir können nur das gut verkaufen, was auch gut ist.“

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