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17. Mai 2006 | Allgemeines

Fachpresse im Aufwind

Gesamtumsatz 2005 um 3,2 Prozent gewachsen

Die deutsche Fachpresse sieht sich 2006 weiter im Aufwind. Eine große Mehrheit der Verleger erwartet einer Umfrage zufolge in diesem Jahr Stabilität oder eine Verbesserung des Ergebnisses, wie der Sprecher des Verbands, Uwe Hoch, am 11. Mai 2006 anlässlich der Jahrespressekonferenz der Organisation in Frankfurt am Main berichtete.

Im Jahr 2005 legte der Gesamtumsatz der deutschen Fachzeitschriften erstmals seit vier Jahren wieder deutlich um 3,2 Prozent auf 1,84 Milliarden Euro zu. Der Anzeigenumsatz der Fachverlage stieg um 4,3 Prozent, die Titelzahl um 164 auf rund 3.700 Fachzeitschriften. 83 Pro­zent der Verlage (2004: 82 Prozent) waren 2005 international engagiert.

Von der Dynamik der Jahre 1998 bis 2000 sei die Branche allerdings noch entfernt, sagte Hoch. Die Fachpresse vertritt 480 Fachverlage in Deutschland mit einer Jahresauflage von 476 Millionen Exemplaren. Kerngeschäft der Unter­nehmen sind die Zeitschriften, die etwa 75 Pro­zent des Umsatzes erwirtschaften. Online-Dienste tragen zwei Prozent zum Umsatz bei. Der Ausbau der Internetangebote habe sich noch nicht im Umsatz niedergeschlagen, erläuterte Hoch dazu. Laut einer am 11. Mai vom Verband vorgestellten Emnid-Studie hat die Einführung des Internets das Geschäft der Fachpresse in den vergangenen Jahren insgesamt nicht beein­trächtigt. Die Online-Nutzung sei unter den „pro­fessionellen Entscheidern“ eine wichtige Ergän­zung zu den Zeitschriften geworden. Rund 90 Prozent dieser Gruppe nutzten sowohl das Inter­net als auch die gedruckten Zeitschriften.

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