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02. April 2012 | Allgemeines

Experten empfehlen: „Lokale Themenwelten schaffen“

Zeitungen müssen stärker zum Moderator vor Ort werden

Ein Plädoyer, sich noch stärker auf die lokalen Stärken der Zeitung zu besinnen, haben bei der zweiten BDZV-Konferenz Chefredakteure Andre Zalbertus und Meinolf Ellers von dpa-infocom gehalten. „Lieben Sie Ihre Region, dann lieben die Bewohner auch Ihre Zeitung“, erklärte Center-TV-Gründer Zalbertus und ermutigte die Verlage, die „Helden vor der Haustür“ öfter ins Blatt zu heben. So gelänge es, eine noch engere Bindung zur Region und damit den Menschen aufzubauen.

Ähnlich äußerte sich auch dpa-infocom-Chef Ellers, der Best-Practice-Beispiel aus der „Go Local“-Veranstaltungsreihe vorstellte. „Wenn Zeitungen früher primär Chronisten der Geschehnisse waren, müssen sie nun zum Moderator werden“, so sein Credo. Diesen Ansatz verfolgten bereits zahlreiche Häuser, zum Beispiel indem sie Diskussionsrunden zur Stadtentwicklung anböten oder selbst Vorschläge für die Nutzung von Brachflächen unterbreiteten. Außerdem empfahl Ellers, noch stärker als bisher vom klassischen Newsstream-Prinzip auf den Zeitungswebsites Abstand zu nehmen: „Bauen Sie Themenwelten, in denen Sie verschiedene Stilformen und Informationen bündeln.“ Gute Erfahrungen hätten damit Zeitungen beispielsweise in den vergangenen Streikrunden im öffentlichen Dienst gemacht, als allein auf der Verlagswebsite eine Gesamtliste über geschlossene Kindertagesstätten oder Ämter eingestellt wurde. Einig waren sich beide Experten darin, dass nur Zeitungen die Kraft hätten, ihrer Region ein Gesicht zu geben.

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