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07. Februar 2002 | Namen und Nachrichten

European Newspaper Award für herausragendes Zeitungsdesign

Prägnante Fotos werden nach Expertenmeinung für Zeitungen immer wichtiger. Vor allem jüngere Menschen könnten durch Fotos und Grafiken als Leser gewonnen werden, sagte der Düsseldorfer Zeitungsdesigner Norbert Küpper in einem dpa-Gespräch. Anlass war die Verleihung des „European Newspaper Award“ für vorbildliches Zeitungsdesign am 1. Februar 2002 in Aachen Für das beste europäische Zeitungsdesign wurden die überregionalen Blätter „Trouw“ aus den Niederlanden und „Diário de Notícias“ aus Portugal ausgezeichnet. In der Kategorie Wochenzeitungen setzte sich der britische „Independent on Sudnay“ durch. Der Sonderpreis ging an „Ingenioren“ (Dänemark; lesen Sie dazu auch „BDZV intern“ Nr. 29/2001 vom 22. November 2001). „Artikel, die von packenden und passenden Bildern begleitet sind, haben laut Küpper acht bis zehn Prozent mehr Leser. „Mann kann sogar aus ganz alltäglichen Szenen etwas ganz Tolles, Visuelles herausholen, so dass der Leser einen Überraschungseffekt hat“, sagte der Ideengeber für den „Oscar der Zeitungsbranche“, der seit 1999 in Aachen verliehen wird. Der Trend zu Farbfotos auch im Innenteil der Zeitungen halte an. Im offensiven Umgang mit Fotos beobachtet Küpper europaweit ein Nord-Süd-Gefälle: Während sich die Skandinavier zu „opulenten Bildseiten“ bekennten, verwendeten Zeitungen im Mittelmeerraum eher kleinere Fotos. Gemessen daran lägen die Deutschen im Mittelfeld.

 

Veranstalter des Wettbewerbs, an dem diesmal 185 Zeitungen aus 22 Ländern teilnahmen, sind die drei Journalisten-Fachzeitschriften „MediumMagazin“ (Deutschland), „De Journalist“ (Niederlande) und „Der Österreichische Journalist“. Bei der Verleihung wurden sie unter anderem von den „Aachener Nachrichten“ unterstützt.

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