Empfehlen Sie uns weiter
  • Zu Ihrer Information

    Wenn Sie diesen Button anklicken, werden persönliche Daten an Facebook übertragen. Sind Sie damit einverstanden?

  • Zu Ihrer Information

    Wenn Sie diesen Button anklicken, werden persönliche Daten an Twitter übertragen. Sind Sie damit einverstanden?

  • Zu Ihrer Information

    Hier können Sie mittels unseres Service-Formular eine Seite empfehlen. Es werden keine persönlichen Daten gespeichert.

18. Oktober 2012 | Allgemeines

Europas Datenschützer kritisieren Google

Google-Chef Larry Page: Überregulierung großes Risiko für uns

Europas Datenschützer haben gemeinsam Google ins Visier genommen und Änderungen bei der Auswertung von Nutzerinformationen gefordert. Die Artikel-29-Datenschutzgruppe, ein Beratungsgremium der EU-Kommission, kritisierte vor allem, dass der Konzern gemäß seiner neuen Richtlinien Daten aus verschiedenen Google-Diensten gesammelt auswerten kann.

Die Datenschützer teilten mit, eine Untersuchung unter Führung der französischen Datenschutzbehörde CNIL habe ergeben, dass Google die Nutzer nicht ausreichend informiere, wie deren Daten über die verschiedenen Plattformen hinweg genutzt würden. Setze Google die empfohlenen Änderungen nicht innerhalb von vier Monaten um, werde der Streit, wie die „Financial Times Deutschland“ die CNIL-Chefin Isabelle Falque-Pierrotin zitiert, in die „nächste Phase gehen, eine Phase der Sanktionen“.

Die europäischen Datenschützer hatten an Google-Chef Larry Page geschrieben, dass es große Risiken für die Privatsphäre der Nutzer berge, persönliche Daten in so hohem Umfang zusammenzuführen. „Wir erwarten, dass Google die nötigen Schritte unternimmt, damit die Informationen verbessert und die Zusammenführung von Daten deutlich gemacht werden und im Allgemeinen die Einhaltung von Datenschutzgesetzen und -grundsätzen gewährleistet wird.“

Page hingegen verteidigte den Umgang des Internetkonzerns mit Nutzerdaten am 16. Oktober 2012 bei der Konferenz Google Zeitgeist in den USA: Die Verknüpfung von Nutzer-Informationen aus verschiedenen Google-Diensten sei sinnvoll. Er denke, dass es ein Fehler wäre, jetzt Verbotsgrenzen einzuziehen. „Wir wissen nicht, wie das Internet in zehn Jahren funktionieren wird“, zitiert die Deutsche Presse-Agentur den Google-Chef. Damit könne es auch Nutzungsmodelle geben, an die heute keiner denke. „Überregulierung ist ein großes Risiko für uns“, sagte Page weiter in einem von Google veröffentlichten Video. Erst die Verknüpfung der Daten ermögliche innovative Angebote mit Mehrwert für die Nutzer.

zurück