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05. Oktober 2001 | Ausland

Europarat für internationale Untersuchungskommission

Die parlamentarische Versammlung des Europarats hat am 27. September 2001 entschieden, eine internationale Untersuchungskommission zur Aufklärung des Mordes an dem ukrainischen Journalisten Georgij Gongadse ins Leben zu rufen. Das Gremium empfahl dem Ministerrat des Europarats, die ukrainischen Behörden zur Aufnahme neuer Ermittlungen in Bezug auf das „Verschwinden“ und den Mord an Georgij Gongadse aufzufordern; eine unabhängige Untersuchungskommission mit internationalen Ermittlern zu bilden sowie die Mitgliedstaaten des Europarats zur Unterstützung durch Ermittler aus ihren Ländern aufzufordern. Die Zustimmung des Ministerrats steht noch aus. Wie die Menschenrechtsorganisation „Reporter ohne Grenzen“ dazu mitteilt, wurden in den vergangenen fünf Jahren 13 Journalisten in der Ukraine ermordet. In den „Fall“ Gongadse“ seien möglicherweise höchste Regierungsvertreter verwickelt. Vor diesem Hintergrund hätten Reporter ohne Grenzen sowie die Mutter und die Witwe des Journalisten bereits seit Monaten immer wieder die Einrichtung einer unabhängigen Kommission dieses spektakulären und auch international Aufsehen erregenden Falls gefordert.

Kontakt:
Reporter ohne Grenzen,
Skalitzer Straße 101,
10997 Berlin,
E-Mail: kontakt@reporter-ohne-grenzen.de

 

Internet: www.reporter-ohne-grenzen.de

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