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25. März 2011 | Allgemeines

Europäische Wettbewerbskommission überprüft Fusion der Papierfabrikanten Myllykoskis und UPM

Marktbeherrschende Stellung befürchtet

Die Europäische Kommission überprüft die Übernahme des Papierproduzentens Myllykoskis durch den Konkurrenten UPM. Hintergrund der Untersuchung ist die Befürchtung der Kommission, dass durch den Zusammenschluss der beiden Fabrikanten ein marktbeherrschendes Unternehmen entstehen könne.

Nach Angaben der Association of European Publication Paper Producers, Cepiprint, würde UPM/Myllykoskis eine Jahreskapazität von rund drei Millionen Tonnen Zeitungsdruckpapier errei­chen, und damit fast ein Drittel des europäischen Bedarf abdecken. „Da die Zeitungsdruck­papier­hersteller in die Preis­verhandlung für 2011 mit einer Preiserhöhung von 20 bis 25 Prozent ge­genüber dem Vorjahr eingestiegen sind, ist die entstandene Aufmerksamkeit der europäischen Wettbewerbsbehörden mehr als nachvollziehbar“, betont BDZV-Geschäftsführer Jörg Laskowski.

Bereits in einer ersten Untersuchung hatte die Kommission die Wettbewerbssituation auf dem Markt für Zeitungs- und Zeitschriftenpapier unter­sucht. Hierfür waren Zeitungsverlage als auch der BDZV um eine Stellungnahme gebeten wor­den. „Offensichtlich hat diese erste Marktuntersu­chung ergeben, dass die Befragten bei dem ge­planten Zusammenschluss erhebliche Preisstei­gerungen für Zeitungs- und Zeitschriftenpapier befürchten“, so Laskowski weiter.

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