Empfehlen Sie uns weiter
  • Zu Ihrer Information

    Wenn Sie diesen Button anklicken, werden persönliche Daten an Facebook übertragen. Sind Sie damit einverstanden?

  • Zu Ihrer Information

    Wenn Sie diesen Button anklicken, werden persönliche Daten an Twitter übertragen. Sind Sie damit einverstanden?

  • Zu Ihrer Information

    Hier können Sie mittels unseres Service-Formular eine Seite empfehlen. Es werden keine persönlichen Daten gespeichert.

13. Juli 2006 | Namen und Nachrichten

Europa weltweit führend bei Recycling von Altpapier

Beim Recycling von Altpapier hat Europa die Spitzenposition. Wie der Europäische Altpapierrat am 4. Juli 2006 in Bonn bekannt gab, sei mit ei­ner Recyclingquote von fast 56 Prozent das im Jahr 2000 selbst gesteckte Ziel zur Steigerung des Altpapierrecyclings erreicht worden. Insge­samt wurden im Jahr 2005 46,6 Millionen Tonnen Altpapier wieder zu Papier, Karton und Pappe verarbeitet. Im Vergleich zum Referenzjahr 1998 seien damit neun Millionen Tonnen mehr Altpa­pier zur Papierherstellung eingesetzt worden (+24 Prozent).

In Deutschland geht die Papierindustrie für das laufende Jahr 2006 von einem leichten Wachs­tum aus. Träger sei weiterhin der Export. Das konjunkturelle Umfeld deute aber auch auf eine Belebung der Binnennachfrage hin, sagte Klaus Windhagen, Hauptgeschäftsführer des Verbands Deutscher Papierfabriken (VDP), am Rand der Zellcheming/EXPO in Wiesbaden am 27. Juni 2006. Die deutschen Papierhersteller hätten ihre Stellung auf vielen Märkten in Europa weiter aus­gebaut. Beim Vergleich der weltweiten Produktion rücke Deutschland hinter den USA, China und Japan auf den vierten Platz vor. Der Export ent­wickelt sich laut Windhagen weiter positiv: In den ersten vier Monaten des Jahres 2006 wurden 3,33 Millionen Tonnen Papier, Karton und Pappe ausgeführt (+7,8 Prozent). Die Gesamtproduktion hat von Januar bis April 2006 gegenüber dem entsprechenden Vorjahreszeitraum um 5,4 Pro­zent auf 7,4 Millionen Tonnen zugelegt. Trotz guter Mengenkonjunktur sei die Ertragssituation jedoch weiterhin unbefriedigend, sagte Windha­gen. Zum Teil deutlich gestiegene Kosten, insbe­sondere im Energiebereich, stellten eine ernste Gefährdung der Unternehmen dar.

zurück