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26. Juni 1997 | Allgemeines

Europa-Parlament will Werbeselbstkontrolle stärken

ZAW: "Eindeutiges Vertrauensvotum"

Der Ausschuß für Wirtschaft, Währung und Industriepolitik des Europäischen Parlaments (EP) hat beschlossen, die Werbeselbstkontrolle auf nationaler und europäischer Ebene zu stärken. Dieser Beschluß ist Grundlage einer Resolution des Europäischen Parlaments zum Grünbuch "Kommerzielle Kommunikation".

Der Zentralverband der deutschen Werbewirtschaft (ZAW) in Bonn wertet den Entwurf als "eindeutiges Vertrauensvotum gegenüber dem System der Werbeselbstkontrolle". In diesem Zusammenhang hat der ZAW den Abgeordneten des Europäischen Parlaments eine Stellungnahme zugeleitet. Laut Zentralverband sieht der Resolutionsentwurf des EP-Ausschusses unter anderem vor, daß Vertreter der Mitgliedstaaten, der Werbewirtschaft und der Verbraucherschutz-Organisationen zu gleichen Teilen den bei der EU-Kommission einzurichtenden Ausschuß für kommerzielle Kommunikation im Binnenmarkt bilden. Ferner soll der Schutz der Konsumenten und der Minderjährigen, insbesondere in den Online-Medien, ausgeweitet werden. Die Europäische Allianz der Werbeselbstkontrolle (EASA) soll gefördert werden. Nationale und europäische Selbstbeschränkungsabkommen sollen für jedermann zugänglich und verständlich sein. Der Verbraucher müsse in allen Mitgliedsländern der EU die Möglichkeit haben, sich unentgeltlich über kommerzielle Kommunikation zu beschweren. In die Vereinbarungen zur Selbstbeschränkung seien das Herkunftslandprinzip, das Prinzip der gegenseitigen Anerkennung, das Prinzip der Verhältnismäßigkeit sowie ein minimaler Schutzstandard für Konsumenten aufzunehmen.

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