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23. November 2000 | Allgemeines

Euro-Umstellung: Strichcodierung bei Zeitungen notwendig

BDZV-Spitzengespräch mit dem Bundesverband Presse-Grosso

Zeitungsverlage und Presse-Grosso sind auf die Umstellung der Währung auf den Euro zum Ende des Jahres 2001 gut vorbereitet.

Anlässlich eines Spitzengesprächs von BDZV-Präsident Helmut Heinen und Vizepräsident Pierre Gerckens mit den Presse-Grosso-Präsidiumsmitgliedern Alexander Grade und Jörg Könemann im November in Köln wurden aber auch Defizite deutlich. So machten beispielsweise die Vertreter des Presse-Grosso darauf aufmerksam, dass in der Vorbereitungsphase bis zur Währungsumstellung alle Tageszeitungen die Strichcodierung (EAN-Code) einführen müssten. Dies sei leider noch nicht flächendeckend geschehen.

Übereinstimmung herrschte bei der Überzeugung, dass die Buchpreisbindung in Deutschland erhalten bleiben müsse. Es habe sich in anderen Ländern deutlich gezeigt, dass die Aufhebung der Preisbindung zu Lasten der Verlage und des Handels gehe. Mit dem Wegfall der Preisbindung wären Dispositionsrecht und Remissionsverfahren erheblich gefährdet, erklärten die Vertreter des Presse-Grosso. BDZV-Präsident Heinen versicherte, dass die deutschen Zeitungsverlage auch in Zukunft uneingeschränkt zur Preisbindung stehen werden.

Einigkeit herrschte auch beim Gesprächspunkt "kostenlose zeitungsähnliche Produkte". BDZV und Presse-Grosso lehnen die Gratiszeitungen ab, da hier redaktionelle Leistung verschenkt, das gute Image der verkauften Qualitätszeitung womöglich beschädigt und der vielfältige Zeitungsmarkt gestört werden könnte.

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