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12. November 2004 | Allgemeines

EU soll besondere Rolle der Zeitung berücksichtigen

Per Lyngby zum ENPA-Präsidenten gewählt / Valdo Lehari im Vorstand

Der Vorsitzende des Verbands Südwestdeutscher Zeitungsverleger (VSZV), Valdo Lehari jun. (Verleger des „Reutlinger General-Anzeigers“), ist am 5. November 2004 in Luxemburg in den Vorstand des Europäischen Zeitungsverlegerverbands ENPA gewählt worden. In der ENPA vertritt er die Interessen der deutschen Zeitungsverleger und ist damit Nachfolger des langjährigen Vorstandsmitglieds Florian Lensing-Wolff, Verleger der „Ruhr Nachrichten“ in Dortmund.

Lehari, der seit 2001 an der Spitze des VSZV steht, ist auch Mitglied im Erweiterten Präsidium des BDZV. Nach seiner Wahl erklärte er, dass die ENPA im Zusammenhang mit der EU-Erweiterung jetzt gefordert sei, die besondere Rolle der Zeitung als Kultur- und Wirtschaftsgut zu artikulieren. Dies müsse auch bei der Ressortverteilung innerhalb der EU-Kommission unter Vorsitz von José Manuel Barroso berücksichtigt werden. Zurückhaltend äußerte Lehari sich über Erwartungen an die neue Kommission: Zwar sei zu wünschen, dass vor allem im Bereich der Werbung die restriktive Politik endlich beendet werde, doch dürfe man sich keinerlei Illusionen hingeben. Umso wichtiger sei es, dass die Zeitungsverleger innerhalb der EU ihre Interessen gemeinsam artikulierten.

 

Per Lyngby, Geschäftsführer des dänischen Verlags Nordjyske Medier, in dem die Tageszeitung „Nordjyske Stiftstidende“ erscheint, ist anlässlich der Generalversammlung des Europäischen Zeitungsverlegerverbands zum neuen Präsidenten der Organisation gewählt worden. Lyngby ist seit vier Jahren Präsident des dänischen Zeitungsverlegerverbands. In der europäischen Verlegerorganisation folgt er Dominique Alduy nach. Die Geschäftsführerin der französischen Tageszeitung „Le Monde“ wirkte vier Jahre lang als ENPA-Präsidentin.

 

In seiner Antrittsrede konnte der frisch gewählte Präsident vier neue Mitglieder aus den Reihen der zehn diesjährigen Beitrittsstaaten zur Europäischen Union begrüßen: die Verlegerorganisationen der Tschechischen Republik, Estlands, Ungarns und Polens. Nun bestehe die Herausforderung darin, appellierte Lyngby an die Anwesenden, auch die übrigen Verlegerorganisationen kennen zu lernen und sie zum Beitritt in der ENPA zu bewegen. Kontakt: ENPA, Valtteri Niiranen, Telefon 0032/ 2/5510190, E-Mail valtteri.niiranen@enpa.be.

 

Die in Brüssel ansässige ENPA vertritt mehr als 3.000 Tages-, Wochen- und Sonntagszeitungen aus 22 europäischen Ländern. Dahinter steht eine Gesamtauflage von mehr als 91 Millionen Exemplaren.

Internet: www.enpa.be

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